Großes Datenleck bei Krypto-Wallet legt Daten von 40.000 Kunden offen

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Großes Datenleck bei Krypto-Wallet legt Daten von 40.000 Kunden offen
Foto: Makoto_Honda/Shutterstock
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Bei einem großen Anbieter von Krypto-Wallets sind persönliche Daten von fast 40.000 Kunden durch ein Datenleck offengelegt worden. Betroffen sind unter anderem Kontaktdaten und Informationen zu Bestellungen.

Die Kryptowährungen der Nutzer sind nach Angaben des Unternehmens nicht betroffen.

Zusammengefasst

  • Das Datenleck betrifft rund 39.798 Kunden.

  • Namen, E-Mail-Adressen, Wohnadressen und Telefonnummern wurden offengelegt.

  • Seed-Phrases, private Schlüssel und Passwörter sind laut SafePal sicher geblieben.

Datenleck betrifft Kunden von SafePal

Betroffen ist SafePal, ein Unternehmen, das Krypto-Wallets anbietet. Eine solche Wallet ist eine digitale Geldbörse, mit der Nutzer ihre Kryptowährungen aufbewahren und verwalten können. SafePal entdeckte eine Schwachstelle in einem System, über das Kunden ihre Bestellungen verfolgen konnten.

Durch diese Schwachstelle konnten Unbefugte auf die Daten von rund 39.798 Kunden zugreifen, die zwischen dem 2. März 2025 und dem 11. April 2026 eine Bestellung aufgegeben hatten.

Unter anderem konnten Namen, E-Mail-Adressen, Lieferadressen, Telefonnummern und Informationen zu Käufen eingesehen werden.

SafePal zufolge wurde die Schwachstelle inzwischen behoben und es wurden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.

Kryptowährungen selbst blieben sicher

Die Krypto-Wallets selbst waren von dem Datenleck nicht betroffen. Laut SafePal wurden weder Seed-Phrases noch private Schlüssel oder Passwörter erbeutet.

Eine Seed-Phrase ist eine Reihe von Wörtern, mit der sich der Zugang zu einer Krypto-Wallet wiederherstellen lässt. Wer in den Besitz dieser Wörter gelangt, kann damit Zugriff auf die Kryptowährungen in der Wallet erhalten.

Auch Bankdaten, Kreditkartennummern und amtliche Identitätsdaten wurden nach Angaben des Unternehmens nicht offengelegt.

SafePal warnt vor Phishing

SafePal hat betroffene Kunden per E-Mail informiert. Nutzer können außerdem anhand ihrer Bestellnummer und des Lieferlandes überprüfen, ob ihre Daten von dem Vorfall betroffen waren.

Das Unternehmen warnt insbesondere vor Phishing. Kriminelle können geleakte Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern nutzen, um glaubwürdig wirkende gefälschte Nachrichten zu versenden.

Ein ähnliches Risiko zeigte sich diese Woche auch bei einem Datenleck des Hardware-Wallet-Herstellers Trezor. Dabei wurden persönliche Daten und Adressen von Tausenden Krypto-Besitzern offengelegt.

SafePal betont daher, dass Nutzer ihre Seed-Phrase, ihren privaten Schlüssel oder ihr Passwort niemals an andere weitergeben sollten. Insbesondere bei unerwarteten E-Mails, SMS-Nachrichten oder Anrufen ist besondere Vorsicht geboten.

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