Gino Presti Gino Presti
2 min. Lesedauer

Große Krypto-Börse untersucht massiven Diebstahl bei Kunden

icon-walletsexchanges
Wallets und Bo…
Große Krypto-Börse untersucht massiven Kundendiebstahl

Foto: ARVD73/Shutterstock

Die Kryptowährungs-Börse OKX und ihr Sicherheitspartner SlowMist untersuchen ein massives Sicherheitsleck, das zum Diebstahl von Millionen Dollar aus zwei Konten geführt hat. Das Vorfall ereignete sich am 9. Juni und betrifft einen sogenannten SIM-Swap-Angriff meldete Yu Xian, der Gründer von SlowMist, in einem Post auf X (früher Twitter).

Wie ein Quantencomputer in 9 Minuten deine Bitcoin stehlen kann
Wie ein Quantencomputer in 9 Minuten deine Bitcoin stehlen kann

Was ist ein SIM-Swap-Angriff?

Bei einem SIM-Swap-Angriff übernimmt der Angreifer die Kontrolle über eine Mobiltelefonnummer. Dadurch kann er auf Konten zugreifen, die eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) per SMS verwenden.

Obwohl zunächst angenommen wurde, dass die 2FA von OKX die Schwachstelle war, scheint dies nicht der Hauptgrund für den Angriff zu sein. Laut Yu Xian von SlowMist:

Ich hatte keinen 2FA-Authentifikator wie Google Authenticator aktiviert, aber ich bin mir nicht sicher, ob dies der Kernpunkt ist.“

Dies deutet darauf hin, dass die Angreifer möglicherweise einen anderen Weg als 2FA gefunden haben, um die Sicherheit von OKX zu umgehen.

Die Untersuchung des Diebstahls und der verwendeten Methoden dauert noch an. SlowMist und OKX arbeiten eng zusammen, um die Hacker und die gestohlenen Gelder ausfindig zu machen.

Zunahme von Phishing-Angriffen in der Kryptoindustrie

Dieser Vorfall ist Teil eines breiteren Trends zunehmender Phishing-Angriffe im Kryptobereich. Hacker können durch Phishing Millionen von Dollar verdienen. Vor kurzem wurden auch sehr exklusive „Bored Apes“ NFTs durch einen Phishing-Betrug gestohlen.

Eine andere Art von Phishing-Angriff, bekannt als ‚Adressvergiftung‘, versucht Investoren dazu zu bringen, Geld an betrügerische Adressen zu senden, die denen ähneln, mit denen sie bereits zusammengearbeitet haben.

Laut Merkle Science’s HackHub Bericht aus dem Jahr 2024 waren persönliche Datenverletzungen die Hauptursache für Krypto-bezogene Hacks im Jahr 2023. Bei diesen Angriffen gingen mehr als 55% der gehackten digitalen Werte verloren.

OKX und andere Kryptowährungsbörsen müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen weiter verstärken, um dieser wachsenden Bedrohung zu begegnen und das Vertrauen ihrer Nutzerinnen und Nutzer zu erhalten.Sicherheitsexperten empfehlen, dass Nutzerinnen und Nutzer, wo immer möglich, physische 2FA-Methoden wie Hardware-Token anstelle von SMS-Verifizierung verwenden.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs für Ende Mai
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs für Ende Mai
  • 02/05/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Voormaliger Ripple-Manager gibt zu: „Ich habe fast alle meine XRP verkauft“
Voormaliger Ripple-Manager gibt zu: „Ich habe fast alle meine XRP verkauft“
  • 06/05/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitvavo führt neue Funktion ein: zusätzlicher Schub bei fallenden Bitcoin- und XRP-Kursen
Analyst warnt vor großem Bitcoin-Crash – ‚Wiederholung von 2022‘
  • 02/05/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Angst vor Bitcoin-Verkäufen bei Strategy „unnötig“ – Reaktionen gehen auseinander
Bitcoin-Gigant Strategy pausiert Käufe: Deutlicher Verlust erwartet
  • 04/05/2026
  • 2 Min. Lesedauer
XRP-Prognose 2026: Diese Experten erwarten einen enormen Anstieg
KI-Frauen verführen XRP-Anleger mit Dating-Betrug
  • 03/05/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Wallets und Börsen

„D.B.“ verklagt Coinbase wegen eingefrorener Kryptowährungen im Wert von 47 Millionen Euro
„D.B.“ verklagt Coinbase wegen eingefrorener Kryptowährungen im Wert von 47 Millionen Euro
  • 07/05/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis