Foto: Bits And Splits/Shutterstock
In der vergangenen Woche herrschte große Unruhe, als es schien, als wolle Google Play bestimmte Krypto-Wallets in mehreren Ländern verbieten. Es ging dabei um Wallets, die Nutzer selbst verwalten können – sogenannte non-custodial Wallets, also ohne Zwischenpartei.
Inzwischen hat das Technologieunternehmen klargestellt: Die neuen Richtlinien, die am 29. Oktober in Kraft treten, wurden überarbeitet. Worauf sollte man achten?
Neue Richtlinien angekündigt
Google Play hat mehrere Richtlinien angepasst. Diese neuen Regeln sehen strengere Kontrollen in mehr als fünfzehn Ländern vor, darunter die USA, das Vereinigte Königreich und EU-Mitgliedstaaten.
In einem Beitrag im Google Play Store entstand der Eindruck, dass non-custodial Wallets in mehreren Ländern verboten werden sollten.
Bei custodial Wallets hingegen werden die privaten Schlüssel des Nutzers von einem Drittanbieter – wie etwa einer Kryptobörse – verwahrt. Diese Anbieter haben somit direkten Zugriff auf die Kryptovermögenswerte.
Non-custodial Wallets geben den Nutzern dagegen volle Kontrolle über ihre Schlüssel und ihre Kryptowährungen – ganz ohne Vermittler.
Google Play stellt klar: Non-custodial Wallets bleiben erlaubt
Die neuen Richtlinien verpflichten Entwickler von custodial Wallets ab Ende Oktober zur Einhaltung lokaler Gesetze und anerkannter Branchenstandards.
In den USA bedeutet das, dass Anbieter bei der Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) als Money Services Business registriert sein müssen und oftmals zusätzlich eine Lizenz als Geldtransferdienst benötigen.
Laut Google werden entsprechende custodial Wallet-Apps aus der Play Store entfernt, da sie den gesetzlichen Anforderungen nicht genügen.
Auch in der EU gilt künftig eine Registrierungspflicht nach den neuen MiCA-Regeln als „Crypto-Asset Service Provider“ (CASP).
Verwirrung entstand, als auf der Website von Google Play zunächst der Eindruck entstand, dass auch non-custodial Wallets betroffen sein würden. Das Nachrichtenportal The Rage berichtete darüber – was zu großer Verunsicherung in den sozialen Medien führte.
Kurz darauf stellte Google Play klar, dass sich die neuen Richtlinien ausschließlich auf custodial Wallets beziehen.
„Non-custodial Wallets fallen nicht unter die Google-Play-Richtlinien für Kryptobörsen und Software-Wallets. Wir aktualisieren unser Hilfezentrum, um dies eindeutig zu machen“, erklärte Google Play auf X.
Googles schwieriges Verhältnis zu Krypto-Apps
Google Play sorgt nicht zum ersten Mal für Aufsehen in der Kryptobranche. Bereits 2018 wurden Mining-Apps verboten. 2020 verschwanden plötzlich mehrere Krypto-News-Apps aus dem Store. Im Jahr 2021 entfernte Google acht „irreführende“ Krypto-Apps. Auch der Zugang zu Kryptobörsen wird zunehmend eingeschränkt.
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