Gino Presti Gino Presti
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Gefallener Kryptokönig Sam Bankman-Fried: „Das war mein größter Fehler“

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Da SBF im Gefängnis sitzt, nehmen die Opfer jetzt Krypto-Influencer ins Visier

Foto: lev radin/Shutterstock

Es ist eines der heftigsten Ereignisse in der Geschichte der Kryptowährungen: der Fall der damals größten Krypto-Börse FTX. Nachdem das Unternehmen Kapital ihrer Nutzer missbrauchte, brach die Plattform zusammen und endete in einer großen Insolvenz. In einem aktuellen Interview ließ der ehemalige CEO von FTX wissen, dass er damals eine Chance hatte, die Plattform möglicherweise noch zu retten.

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Mögliche Rettung kam nur Minuten zu spät

Nachdem Anfang November 2022 bekannt wurde, dass FTX Nutzerguthaben an ihr Schwesterunternehmen Alameda Research weitergeleitet hatte, geriet die Plattform in ein großes Chaos. Kunden versuchten ihr Geld zurückzubekommen, aber das erwies sich als aussichtsloses Unterfangen. Der Gründer und damalige CEO Sam Bankman-Fried (SBF) ergriff alle Möglichkeiten, um die Plattform zu retten, aber das erwies sich als vergeblich.

Am 11. November übergab SBF die Börse an John J. Ray III, nachdem die Anwaltskanzlei Sullivan & Cromwell (S&C) ihn zwei Tage zuvor bereits als Endverantwortlichen für die Restrukturierung vorgeschlagen hatte. In einem aktuellen Interview erzählte SBF, dass er direkt nach der Unterzeichnung der Übertragungsvereinbarung einen Anruf erhielt. Es hätte eine externe Investition gegeben, die die Plattform möglicherweise vor dem Untergang hätte retten können. Der ehemalige CEO bezeichnet seine Unterzeichnung daher als den größten Fehler, den er gemacht hat.

Noch 8,7 Milliarden Dollar an Opfer zurückzuzahlen

Direkt nach der Unterzeichnung leitete Ray die Insolvenz ein und beauftragte die Anwaltskanzlei S&C, diese weiter durchzuführen. Mittlerweile hat die Kanzlei hiermit Berichten zufolge bereits 171,8 Millionen Dollar mit ihren juristischen Dienstleistungen verdient.

Unterdessen warten die geschädigten Kunden noch immer auf die vollständige Rückgabe ihrer früheren Vermögenswerte. Die Plattform hat sich das Ziel gesetzt, 98 Prozent der geschädigten Kunden mit 118 Prozent des Kapitals vom November 2022 zu kompensieren.

Aktuell wurden mit den jüngsten Zahlungen im Monat September bereits 7,8 Milliarden Dollar zurückgezahlt. Früher wurde bereits bekannt gegeben, dass FTX insgesamt rund 16,5 Milliarden Dollar für die Rückzahlungen zur Verfügung hätte. Es liegen also noch 8,7 Milliarden Dollar bereit, um ausgezahlt zu werden. Mit der jüngsten Zahlung am 30. September ist noch nicht bekannt, wann die nächste Zahlung stattfinden wird. Opfer werden vorerst sehnsüchtig auf den Rest der Rückzahlungen warten müssen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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