Amal Bell Amal Bell
3 min. Lesedauer

Führungsspitze einer großen Kryptobörse muss vor Gericht

icon-walletsexchanges
Wallets und Bo…
Führungsspitze einer großen Kryptobörse muss vor Gericht

Foto: Thrive Studios ID / Shutterstock

Eine Klage aus dem Jahr 2023 gegen unter anderem den CEO der Kryptobörse Coinbase wird fortgesetzt. Die beteiligten Vorstandsmitglieder werden des Insiderhandels beschuldigt. Das ist natürlich streng verboten, da es einen unfairen Vorteil verschaffen kann.

Trotz einer internen Untersuchung, die keine Fehlverhalten feststellte, entschied eine US-Richterin, den Fall dennoch weiter zu behandeln.

Mastercard übernimmt Kryptofirma BVNK in Milliarden-Deal
Mastercard übernimmt Kryptofirma BVNK in Milliarden-Deal

Coinbase-CEO und Vorstandsmitglied müssen sich doch verantworten

Vor einigen Jahren reichte ein Aktionär von Coinbase eine Klage gegen mehrere Direktoren des Unternehmens ein.

Darunter wurden auch der CEO und Vorstandsmitglied Marc Andreessen genannt. Laut der Anklage sollen sie große Verluste ihrer Coinbase-Aktien verhindert haben, indem sie mit unternehmensinterner Vorabinformation handelten.

Ein solcher Vorgang gilt gesetzlich als strafbare Handlung, da er einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Aktionären oder Anlegern darstellt. Der Rechtsfall wurde damals vorübergehend ausgesetzt, weil Coinbase eine interne Kommission mit der Untersuchung der Vorwürfe beauftragte. Nach rund zehn Monaten gab es schließlich ein Urteil.

Die Kommissionsmitglieder empfahlen, die Klage fallen zu lassen. Ihren Aussagen zufolge waren die Verkäufe nicht besonders groß und dienten dazu, mehr Aktien für neue Anleger verfügbar zu machen.

Bis zu 1 Milliarde Dollar an Verlusten verhindert

Laut der Anklage wurden unmittelbar nach dem Börsengang Aktien im Wert von 2,9 Milliarden US‑Dollar verkauft.

Der CEO soll allein für Verkäufe in Höhe von 291,8 Millionen US-Dollar verantwortlich gewesen sein. Durch den rechtzeitigen Verkauf sollen die beteiligten Vorstandsmitglieder bis zu 1 Milliarde US‑Dollar an Verlusten vermieden haben.

Normalerweise entscheidet sich ein Unternehmen vor dem Börsengang für ein sogenanntes Initial Public Offering (IPO). Dabei gibt es eine Phase, in der Aktien gesperrt sind.

So soll verhindert werden, dass sehr viele Aktien sofort verkauft werden, sobald das Unternehmen an die Börse geht. Coinbase entschied sich damals jedoch für ein Direct Listing, bei dem eine solche Sperrfrist nicht gilt.

Zudem wurden keine neuen Aktien ausgegeben, was aus Sicht der Kommission eine plausible Erklärung für die Verkäufe darstellte.

Sicherheitslücke in Android gab Hackern Zugriff auf Krypto‑Wallets
Sicherheitslücke in Android gab Hackern Zugriff auf Krypto‑Wallets

Krypto-Klage wird dennoch fortgesetzt

Am vergangenen Freitag fällte die Richterin eine Entscheidung über den weiteren Verlauf des Rechtsfalls. Dabei erkannte sie an, dass die Untersuchung ein starkes Verteidigungsargument zugunsten der Vorstandsmitglieder geliefert hat.

Doch ein Verdacht auf Interessenkonflikte führte dennoch dazu, dass die Klage fortgeführt wird. Eines der Mitglieder der Untersuchungskommission soll nämlich geschäftliche Verbindungen mit dem Unternehmen von Andreessen gehabt haben.

Coinbase ließ über das Nachrichtenmedium Bloomberg Law verlauten, dass man enttäuscht über die Entscheidung des Gerichts sei. Dennoch werde sich die Börse weiterhin gegen die „unbegründeten“ Vorwürfe verteidigen.

Bitcoin feiert: Alle Deutschen bekommen 10 € Krypto geschenkt

Millionen europäische Anleger nutzen Bitvavo für den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Neugierig, warum? Neue Nutzer erhalten aktuell 10 € Krypto nach Wahl, um direkt loszulegen. Keine versteckten Bedingungen – einfach ausprobieren.

Registriere dich noch heute und erhalte direkt 10 € Krypto deiner Wahl. Die Kontoeröffnung ist kostenlos und dauert weniger als eine Minute.

👀 Ansehen & sichern
Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

Gerade eingetroffen
Trending
Millionen Nutzer zählen herunter: Kraken bestätigt Pi-Coin-Listing
Millionen Nutzer zählen herunter: Kraken bestätigt Pi-Coin-Listing
  • 12/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Finanzriesen setzen voll auf Krypto: Millionen für Bitcoin, XRP und Solana
Finanzriesen setzen voll auf Krypto: Millionen für XRP und Solana
  • 13/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
3 IA prédisent le prix du Bitcoin dans cinq ans - un détail surprend
KI sagt den Bitcoin-Kurs in fünf Jahren voraus
  • 13/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Donald Trump unter Druck – das könnte Bitcoin zum Einsturz bringen
Donald Trump unter Druck – das könnte Bitcoin zum Einsturz bringen
  • 12/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Anleitung: So lässt du ChatGPT oder Claude XRP automatisch handeln
Anleitung: So lässt du ChatGPT oder Claude XRP automatisch handeln
  • 14/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer

Trending Wallets und Börsen

Kraken und Nasdaq arbeiten an kryptobasierten Aktien zusammen
Krypto-Rückblick: Kraken, Ethereum & XRP-Unruhe
  • 14/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Chainlink und Mastercard erschließen den Kryptomarkt für 3 Milliarden Menschen.
Mastercard setzt auf Krypto: Neue Kooperation mit 85 Partnern
  • 13/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Krypto-Händler verliert 44 Mio. € durch historischen Fehler
Krypto-Händler verliert 44 Mio. € durch historischen Fehler
  • 13/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis