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FTX war einst eine der größten Kryptobörsen der Welt. Das Unternehmen meldete Ende 2022 Insolvenz an, nachdem bekannt wurde, dass Milliarden US-Dollar an Kundengeldern für riskante Investitionen verwendet worden waren.
Sam Bankman-Fried, der ehemalige CEO von FTX, verbüßt derzeit eine Haftstrafe von 25 Jahren.
Er fordert jedoch ein neues Verfahren in seinem Betrugsfall. Dies geht aus einem Antrag hervor, der bei einem Gericht in New York eingereicht wurde.
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Neues Verfahren im Krypto-Betrugsfall rund um FTX
Der US-Amerikaner wurde 2023 wegen Betrugs verurteilt und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Der neue Antrag ist bemerkenswert: Bankman-Fried vertritt sich in diesem Verfahren selbst.
In dem Dokument erklärt er, dass neue Beweise vorlägen, die eine Überprüfung seines Prozesses rechtfertigen.
Im Kern drehte sich der Fall um den Vorwurf, er habe 8 Milliarden US-Dollar an Kundengeldern über sein Handelsunternehmen Alameda Research missbraucht.
Dieses Geld sei für riskante Krypto-Transaktionen eingesetzt worden, woraufhin FTX Ende 2022 zusammenbrach.
In dem Antrag an das Bundesgericht in Manhattan führt Bankman-Fried aus, dass die Staatsanwaltschaft während seines Prozesses falsche oder irreführende Aussagen verwendet habe.
Zuvor wurde ein anderer möglicher Weg in die Freiheit versperrt. Präsident Donald Trump erklärte kürzlich, keine Begnadigung für den ehemaligen FTX-Chef in Betracht zu ziehen.
Druck auf Zeugen im FTX-Prozess?
Laut dem Antrag fehlten im ursprünglichen Verfahren wichtige Zeugenaussagen. Dabei wird unter anderem auf Ryan Salame verwiesen, einen ehemaligen FTX-Manager, der ebenfalls verurteilt wurde.
Salame hatte zuvor erklärt, er habe eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft getroffen, um zu kooperieren – im Gegenzug sollte seine Ehefrau vor Strafverfolgung geschützt werden. Letztlich wurde sie dennoch angeklagt.
Zudem beschuldigt er das US-Justizministerium, Druck auf frühere Kollegen ausgeübt zu haben.
So soll Nishad Singh, ein ehemaliger FTX-Manager, unter Androhung einer langen Haftstrafe seine Aussage angepasst haben, um besser zur Darstellung der Anklage zu passen.
Die Verteidigung von Bankman-Fried legt nahe, dass solche Umstände die Bewertung des Falls beeinflusst haben könnten.
Sam Bankman-Fried bezeichnet Richter als voreingenommen
Auffällig ist zudem, dass Bankman-Fried beantragt, Richter Lewis Kaplan solle sich aus der Prüfung des neuen Antrags zurückziehen. Seiner Ansicht nach habe der Richter im früheren Verfahren eine deutliche Voreingenommenheit gezeigt.
Bereits im November 2025 war unter Wallet und Exchanges zu lesen, dass FTX laut Bankman-Fried nicht insolvent gewesen sei.
Damals erklärte er, FTX habe zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs über ausreichende Vermögenswerte verfügt, um die Kunden vollständig auszuzahlen. Entscheidend sei vielmehr eine akute Liquiditätskrise infolge eines Bank-Runs auf der Plattform gewesen.
Er ist der Ansicht, dass neue Informationen zur Bilanz von Alameda Research zeigen, dass das angebliche Milliardenloch nicht in der vom Staatsanwalt dargestellten Form existierte.
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