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Coinbase unter Druck: Aktie stürzt ab nach Angriff und Millionenforderung

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Coinbase unter Druck: Aktie stürzt ab nach Angriff und Millionenforderung

Foto: Tada Images/Shutterstock

Die Aktie der bekannten US-Kryptobörse Coinbase (COIN) erlitt am 15. Mai einen deutlichen Rückschlag. Das Unternehmen wurde Opfer eines schweren Datenlecks infolge eines Phishingangriffs. Coinbase verweigert die Zahlung eines Lösegelds in Höhe von 20 Millionen US-Dollar und plant stattdessen, die Schäden selbst zu tragen – mit geschätzten Kosten von bis zu 400 Millionen US-Dollar.

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COIN-Aktie unter Druck

Die Coinbase-Aktie fiel nach Bekanntwerden des Vorfalls um rund 7 % auf 244 US-Dollar. Dabei war der Cyberangriff nicht der einzige belastende Faktor: Parallel wurde bekannt, dass die US-Börsenaufsicht SEC Coinbase verdächtigt, in früheren Veröffentlichungen möglicherweise irreführende Nutzerzahlen angegeben zu haben.

Coinbase reagiert auf laufende SEC-Ermittlungen

Coinbase hat den Bericht der New York Times bestätigt. Demnach untersucht die SEC, ob das Unternehmen bei seinen Angaben zu Nutzerzahlen – insbesondere der Behauptung, mehr als 100 Millionen verifizierte Nutzer zu haben – gegen Offenlegungspflichten verstoßen hat. Diese Zahl war 2021 prominent in Werbematerialien und Börsendokumenten verwendet worden.

Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, betonte gegenüber Cointelegraph, dass es sich um eine alte Kennzahl handele, die seit 2022 nicht mehr genutzt werde. Außerdem verwies er darauf, dass Coinbase weiterhin regelmäßig die Zahl der „monatlich aktiven Transaktionsnutzer“ veröffentliche – eine relevantere Metrik. Man kooperiere mit der SEC, sehe aber keinen Grund für eine Fortführung des Verfahrens.

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Insider bei Cyberangriff involviert

Besonders brisant: Die Phishing-Attacke auf Coinbase wurde offenbar mit Hilfe aus dem eigenen Haus durchgeführt. Ausländische Mitarbeiter sollen ihren Zugang zu internen Kundenservicesystemen missbraucht haben, um personenbezogene Daten einer kleinen Kundengruppe zu entwenden.

Coinbase lehnt die Zahlung des geforderten Lösegelds ab, hat aber angekündigt, betroffene Kunden finanziell zu entschädigen. Die daraus resultierenden Kosten werden auf 180 bis 400 Millionen US-Dollar geschätzt.

Die Coinbase-Aktie zeigt nach dem kürzlichen Rückschlag erste Anzeichen einer Erholung. Laut Google Finance notiert die Aktie aktuell bei rund 254 US-Dollar, was einem Anstieg von etwa 4 % gegenüber dem Tief vom 15. Mai entspricht. Damit scheint der Markt die negativen Nachrichten – darunter ein Phishingangriff und laufende Ermittlungen durch die US-Börsenaufsicht SEC – zumindest kurzfristig verarbeitet zu haben.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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