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Coinbase startet Angriff auf den europäischen Kryptomarkt über Luxemburg

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Coinbase startet Angriff auf den europäischen Kryptomarkt über Luxemburg

Foto: madamF/Shutterstock

Coinbase startet Angriff auf den europäischen Kryptomarkt über Luxemburg.

Europa führt seit einigen Jahren schrittweise neue Vorschriften für den Kryptomarkt ein – auf Grundlage der MiCA-Gesetzgebung.

In letzter Zeit haben mehrere große Börsen eine Lizenz erhalten, um in Europa tätig zu werden. Nun folgt auch Coinbase, die größte Kryptobörse der Vereinigten Staaten.

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Coinbase erhält MiCA-Lizenz

Coinbase hat diese Genehmigung in Luxemburg erhalten. Das bedeutet, dass das Unternehmen seine Dienstleistungen nun in allen 27 EU-Mitgliedstaaten anbieten darf.

Dabei handelt es sich um eine Lizenz im Rahmen des relativ neuen europäischen Gesetzes „Markets in Crypto-Assets“ (MiCA).

MiCA wird in Europa stufenweise eingeführt, und am 1. Juli steht die nächste Frist an. Kryptounternehmen, die innerhalb der EU tätig sind, müssen ab diesem Zeitpunkt strengere Anforderungen in Bezug auf Sicherheit und Informationspflichten erfüllen.

Coinbase erklärt, dass man seit Jahren mit Regulierungsbehörden zusammenarbeite und klare Regeln als essenziell für die Branche betrachte.

„Mit MiCA bündeln wir diese Bemühungen unter einem gemeinsamen Regelwerk, wodurch Millionen Europäer Zugang zu regulierten, zuverlässigen und sicheren Kryptodiensten erhalten“, so die Börse.

Warum Luxemburg?

Die Lizenz hat Coinbase von der luxemburgischen Aufsichtsbehörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) erhalten.

Dies sei eine bewusste Entscheidung gewesen, erklärt die Börse. Luxemburg verfüge über klare Kryptoregeln, und die Regierung des Landes engagiere sich aktiv in diesem Sektor.

„Mit der Wahl Luxemburgs etablieren wir uns in einem Rechtsraum, der die Bedürfnisse der Kryptobranche versteht und durch klare Regulierung überzeugt“, so Coinbase.

Es gibt viel Diskussion über die Unterschiede in der Regulierung innerhalb der EU. Nicht jedes Land verfügt über die gleichen Kapazitäten zur Überwachung von Kryptounternehmen.

Da die Aufsicht in der EU unterschiedlich ausfällt, lassen sich manche Kryptounternehmen bewusst in Ländern mit weniger strengen Vorschriften nieder. Coinbase wählt hingegen Luxemburg, das für seine klare Gesetzgebung bekannt ist – und zeigt damit, dass es MiCA ernst nimmt.

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Neue europäische Kryptogesetzgebung ab 2027

MiCA ist noch nicht vollständig in Kraft getreten, und die EU arbeitet bereits an neuen Regulierungen.

Mit dem neuen Gesetz „Anti-Money Laundering Regulation“ (AMLR) plant die EU, Geldwäsche weiter einzudämmen – mit spürbaren Auswirkungen auf den Kryptosektor. Die AMLR wird voraussichtlich im Jahr 2027 in Kraft treten.

Die AMLR wird die Anonymität im Kryptobereich weiter verbieten. Die finanzielle Privatsphäre wird eingeschränkt, und Kryptowährungen wie Monero, die Transaktionen gezielt anonymisieren, sollen verboten werden.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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