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Bitcoin-Inhaber aufgepasst: Zentralbank erwägt Freigabe von 168 Milliarden

Protokolle der Fed zeigen mögliche Wende in der Geldpolitik

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Rettet dies Krypto? Der Markt rechnet 2025 mit deutlich mehr Zinssenkungen

Foto: Paul Brady Photography/Shutterstock

Diese Woche war es wieder Zeit für die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Zinssitzung der US-Notenbank. Eine Passage darin erregte besonders die Aufmerksamkeit vieler Analysten.

Es scheint, dass die Federal Reserve, die Zentralbank der USA, ein Ende der geldpolitischen Straffung in Betracht zieht, die sie 2022 eingeleitet hatte, um die Inflation einzudämmen. Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?

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Was ist los?

Ein zentraler Faktor in diesem Bericht der US-Notenbank ist die Reverse Repo Facility (RRF). Dabei handelt es sich um eine Einrichtung der Zentralbank, bei der Finanzinstitute Kapital gegen Zinsen anlegen können. Derzeit sind etwa 186 Milliarden US-Dollar in dieser RRF gebunden, und die Zentralbank erwägt, etwas daran zu ändern.

Die Frage ist, wie die Federal Reserve dies angehen will. Eine Möglichkeit wäre, den Zinssatz für diese Einrichtung um 5 Basispunkte (0,05 %) zu senken. Dadurch würde die Attraktivität der RRF für Finanzinstitute abnehmen, was dazu führen könnte, dass Kapital aus der RRF abfließt und wieder in den Markt zurückkehrt. Dies würde die Liquidität im Markt erhöhen.

Einfach gesagt: Es würde mehr Kapital in den Markt gelangen. Bisher ist dies jedoch nur ein Gedanke, und bei der nächsten Zinssitzung wird sich zeigen, ob tatsächlich Schritte in diese Richtung unternommen werden. Dennoch ist dies ein interessantes Signal, da es zeigt, dass sich die Mitglieder der US-Notenbank zunehmend Sorgen um die Liquidität im Finanzsystem machen.

Was bedeutet das für Bitcoin?

Dieses Signal der US-Notenbank deutet darauf hin, dass ein Ende der Phase der geldpolitischen Straffung in Betracht gezogen wird. Das könnte theoretisch einen positiven Impuls für Bitcoin und den Aktienmarkt bedeuten – es sei denn, die Notenbank agiert zu spät und es kommt zu einem Mangel an US-Dollar.

Ein solcher Dollarmangel führt in der Regel zu Kursverlusten bei risikobehafteten Anlagen wie Bitcoin und Aktien, da Anleger in solchen Momenten – wie zu erwarten – auf den US-Dollar setzen.

Wir stehen also vor einer spannenden Zeit, und am 18. Dezember werden wir wahrscheinlich Antworten erhalten. An diesem Tag findet die nächste Zinssitzung der US-Notenbank statt, und wir werden sehen, ob sie tatsächlich Maßnahmen ergreift.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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