Gino Presti Gino Presti
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500 Millionen Euro an Krypto verdampft nach Trumps Öl ins Feuer

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Foto: hxdbzxy/Shutterstock

Der Kurs von Bitcoin (BTC) fiel heute um mehr als 4 Prozent, nachdem Präsident Donald Trump hohe Zölle auf europäische Waren ankündigte. Der Kryptomarkt reagierte heftig, wobei mehr als 300 Millionen Dollar, die auf einen Anstieg gesetzt wurden, in Rauch aufgingen. Der Bitcoin-Kurs fiel kurzzeitig um 4 Prozent auf knapp über 107.000 Dollar.

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Märkte erschrecken vor Trumps Zollplan

Während der Eröffnung der Wall Street am 23. Mai schoss die Volatilität von Bitcoin in die Höhe. Die Ursache: Äußerungen von Donald Trump auf Truth Social.

Darin gab er an, dass die Verhandlungen mit der Europäischen Union „nirgendwo hingehen“ und deshalb ab dem 1. Juni 2025 einen Zoll von 50 Prozent einführen will. Die amerikanischen Aktienmärkte reagierten sofort: Der S&P 500 verlor 1 Prozent und die Nasdaq sogar 1,2 Prozent.

Auch der Kryptomarkt spürte den Schlag. Laut CoinGlass wurden in vier Stunden fast 350 Millionen Dollar liquidiert, mit einer Tagessumme von mehr als 500 Millionen Dollar.

Bitcoiner hoffen auf Unterstützung über 110.000 Dollar

Nach dem plötzlichen Rückgang konnte sich Bitcoin erholen und der Preis liegt zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 110.000 Dollar. Dieser Preis wird jetzt als wichtiger Widerstand angesehen. Händler warnen, dass der Kurs über diesem Niveau bleiben muss, um den positiven Schwung beizubehalten.

Beliebte Analysten auf der Plattform X, wie Skew und Daan Crypto Trades, denken, dass der Rückgang vollständig nachrichtengetrieben war.

„Es ist eine typische Reaktion auf Unsicherheit im Markt“, so Daan.

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Schwieriges Gleichgewicht für Trump und Kryptomarkt

Laut der makroökonomischen Plattform The Kobeissi Letter steckt Trump in einer schwierigen Lage. Zu viel Druck auf den Außenhandel kann die Märkte beeinflussen, während zu wenig Druck nicht gut für die Wirtschaft wäre.

Hinzu kommt, dass die amerikanische Zentralbank (die Federal Reserve) vorerst nicht plant, die Zinsen zu senken, trotz der abnehmenden Inflation. Das macht es für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin schwieriger, von makroökonomischer Unterstützung zu profitieren.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Bitcoin in diesem angespannten Handelsumfeld verhalten wird. Aber in letzter Zeit scheint sich Bitcoin nicht allzu sehr mit den makroökonomischen Entwicklungen zu beschäftigen.

Analysten beobachten in den kommenden Tagen die Unterstützungszone von 107.000 Dollar, ob diese hält. Bei einem Durchbruch darunter könnte weiterer Verkaufsdruck ausgelöst werden.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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