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Die Marktstimmung rund um die Kryptowährung XRP zeigt derzeit ein gemischtes Bild. Immer mehr Händler spekulieren auf steigende Kurse, während die gesamte Handelsaktivität gleichzeitig zurückgeht.
Gleichzeitig weisen technische Analysen darauf hin, dass der XRP-Chart auffällige Ähnlichkeiten mit dem Muster zeigt, das der historischen Rallye von 2017 vorausging.
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Mehr Optimismus, aber weniger Aktivität
Die Zahl der sogenannten Long-Positionen auf XRP ist gestiegen. Dabei handelt es sich um Kontrakte von Händlern, die auf steigende Preise setzen. Laut Datenanbieter CoinAnk gibt es inzwischen mehr optimistische Positionen als Short-Positionen, mit denen auf fallende Kurse spekuliert wird.
Gleichzeitig sinkt jedoch die sogenannte Open Interest – also die Gesamtzahl aller offenen Kontrakte am Markt. Ein solcher Rückgang deutet meist darauf hin, dass Händler vorsichtiger werden und Positionen schließen.
$XRP’s long positions have increased, exceeding the size of short positions.
Expectations for $XRP’s rise are growing. pic.twitter.com/xMnIAEcQqs
— CW (@CW8900) March 12, 2026
Was bedeutet das für den Kurs?
Eine steigende Zahl von Long-Positionen gilt grundsätzlich als positives Signal, da sie zeigt, dass das Vertrauen unter Spekulanten wächst. Der Rückgang der Open Interest dämpft diesen Optimismus jedoch.
Weniger offene Kontrakte bedeuten, dass weniger Kapital aktiv im Markt ist. Dadurch ist ein starker Preisanstieg laut Analysten keineswegs garantiert. Die Daten stammen von großen Kryptobörsen wie Binance, Bybit und OKX.
Chart erinnert an den Start der Rallye 2017
Einige Analysten sehen außerdem eine interessante technische Entwicklung. Die aktuelle Kursgrafik von XRP weist laut Analysen starke Ähnlichkeiten mit dem Muster aus dem Jahr 2017 auf – kurz bevor die Kryptowährung eine massive Rallye erlebte.
Damals folgte auf eine Phase der Konsolidierung ein starker Kurssprung, bei dem XRP innerhalb kurzer Zeit deutlich an Wert gewann. Nun stellt sich die Frage, ob sich die Geschichte erneut wiederholen könnte.
Allerdings gibt es auch ein wichtiges Hindernis: Eine große Verkaufswand auf höheren Preisniveaus könnte den Kursanstieg zunächst bremsen.
Positives Signal von Ripple
Die Unsicherheit am Markt steht im Kontrast zu positiven Entwicklungen beim Unternehmen Ripple, das hinter XRP steht. Das Unternehmen kündigte vergangene Woche ein großes Aktienrückkaufprogramm an und wurde zudem in eine neue Kryptoplattform von Mastercard aufgenommen.
Mastercard hatte bereits Ende letzten Jahres mit Zahlungen experimentiert, bei denen eine Ripple-basierte Währung verwendet wurde.
Darüber hinaus arbeitet Ripple an einer strategischen Übernahme in Australien. Ziel ist es, eine wichtige Finanzlizenz zu erhalten, um seine Dienstleistungen weiter auszubauen.
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