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Ripple, das Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP (XRP), geht einen neuen Schritt in Richtung der traditionellen Finanzwelt. Das Unternehmen will Banken und Fintechunternehmen dabei helfen, internationale Zahlungen schneller und effizienter zu gestalten.
Dabei spielt eine immer beliebtere Technologie eine wichtige Rolle: Stablecoins. Das sind Kryptowährungen, deren Wert an eine traditionelle Währung gekoppelt ist, wie den US-Dollar.
Laut Ripple können diese digitalen Dollar internationale Zahlungen vereinfachen. Banken müssen dann weniger Geld im Voraus auf ausländischen Konten hinterlegen, was derzeit bei internationalen Transaktionen häufig erforderlich ist.
Ripple erweitert Plattform für Stablecoin-Zahlungen
Ripple hat seine Zahlungsplattform, Ripple Payments, um neue Funktionen erweitert, die auf Stablecoins ausgerichtet sind. Diese Plattform verbindet Banken und Finanzunternehmen mit der Blockchain-Technologie, sodass Transaktionen schneller verarbeitet werden können.
Die Erweiterung ermöglicht es, den gesamten Zahlungsprozess zu verwalten. Das reicht vom Einzug von Zahlungen über das Aufbewahren digitaler Vermögenswerte bis hin zur abschließenden Auszahlung an den Empfänger.
Darüber hinaus können Unternehmen Stablecoins automatisch in traditionelle Währungen umwandeln. Dies geschieht über spezielle Software, die das Verwalten der Unternehmensfinanzen automatisiert.
Laut Ripple soll dies das bestehende System verbessern. Internationale Zahlungen laufen derzeit häufig über mehrere Banken, wodurch Transaktionen länger dauern und Geld vorübergehend gebunden ist.
Das Netzwerk von Ripple Payments ist inzwischen in mehr als sechzig Märkten aktiv. Insgesamt wurden bereits mehr als 100 Milliarden Dollar an Transaktionen über die Plattform abgewickelt.
Auch Banken aus verschiedenen Teilen der Welt nutzen es, darunter die AMINA Bank aus der Schweiz und die Banco Genial aus Brasilien.
XRP-Anleger bleiben trotz Kursverlust gespalten
Während Ripple seine Technologie weiter ausbaut, steht der XRP-Kurs seit Monaten unter Druck. Seit Anfang Januar fiel der Preis von etwa 2,35 Dollar auf 1,43 Dollar.
Dennoch zeigen Blockchain-Daten dass nicht alle Anleger ihr Vertrauen verlieren. Vor allem kurzfristige Händler scheinen den Markt zu verlassen. Das sind Anleger, die ihre Kryptowährungen meist nur wenige Tage oder Wochen halten.
Langfristige Anleger tun genau das Gegenteil. Das sind Investoren, die ihre Coins mindestens 155 Tage halten.
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