Gino Presti Gino Presti
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Ripple-CEO fordert Ende des US-Krypto-Chaos – Das ist sein Plan

Ripple-CEO: Bitcoin steigt auf 180.000 US-Dollar

Foto: Village Global, Brad Garlinghouse, The Grove 2022 (Village Global, uploader), CC BY 2.0

Während einer Anhörung im US-Senat hat Ripple-Geschäftsführer Brad Garlinghouse das aktuelle Regulierungsumfeld rund um Krypto scharf kritisiert. Seiner Ansicht nach treiben unklare Regeln und feindselige Aufsichtsbehörden Innovation aus den Vereinigten Staaten.

Garlinghouse sprach am neun Juli in Washington D.C. während der offiziellen Anhörung „From Wall Street to Web3: Building Tomorrow’s Digital Asset Markets“, organisiert vom Senate Banking Committee. Dieses Komitee des US-Senats überwacht die Finanzregulierung. Es gestaltet auch Gesetzgebung in den Bereichen Banken, Geld und Krypto.

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Gesetzgebung als Waffe eingesetzt

Zusammen mit drei weiteren prominenten Rednern – Stacy-Marie Ishmael (Bloomberg Krypto), Christopher Perkins (CoinFund) und Sandra Ro (Global Blockchain Business Council) – diskutierte Garlinghouse die Zukunft von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten.

In seiner Erklärung stellte er klar, dass die aktuelle Situation unhaltbar ist. Das Fehlen klarer Gesetze sorgt nicht nur für Verwirrung, sondern wird auch aktiv von Aufsichtsbehörden wie der Securities and Exchange Commission (SEC) genutzt, um Unternehmen ins Visier zu nehmen. Zudem betonte der CEO von Ripple Folgendes:

Bei Ripple konnten wir selbst sehen, wie der Mangel an klaren Regeln eingesetzt wird, um seriöse Unternehmen anzugreifen.

Er bezeichnete das US-Umfeld als innovationsfeindlich und warnte davor, dass Kapital, Unternehmen und Talente mittlerweile in großem Umfang ins Ausland abwandern.

Ripple fordert föderale Gesetzgebung

Laut Garlinghouse ist die Lösung eindeutig: Der Kongress muss einen landesweiten, kohärenten Regulierungsrahmen schaffen. Nur so können die Vereinigten Staaten eine führende Rolle in der rasant wachsenden Krypto-Welt behalten.

Garlinghouse erklärte auch, dass Ripple und andere Unternehmen offen für die Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden sind – vorausgesetzt, die Regeln sind klar.

Die Anhörung findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt. In Washington findet eine andauernde Debatte darüber statt, wer für die Aufsicht der Branche zuständig sein sollte: die SEC oder die Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Das Ergebnis dieser Diskussion kann erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft von Krypto in den USA haben.

Es wird immer deutlicher, welchen Einfluss die US-Politik auf den Bitcoin-Kurs (BTC) hat – und dieser wächst stetig. Manchmal geschieht das direkt, wenn die SEC seit Jahren mit Ripple vor Gericht steht. Doch auch politische Entscheidungen mit indirekten Folgen können einen großen Einfluss haben. So beendete Bitcoin kürzlich seine höchste Woche aller Zeiten, unter anderem aufgrund einer Entscheidung über Zölle von Donald Trump. Nach Abschluss bedankte sich Garlinghouse bei dem Senate Banking Committee auf „X“:

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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