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Zürcher Weihnachtsmarkt verbietet Bargeld – 540 € Strafe bei Verstoß

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Regierung und …
Zürich: Weihnachtsmarkt nur noch mit Karte & Smartphone

Foto: Shutterstock

Der Zürcher Weihnachtsmarkt am Hauptbahnhof schlägt ab November 2025 ein neues Kapitel auf: Beim „Polarzauber“ sind Bargeldzahlungen komplett verboten.

Besucher können Glühwein, Raclette und andere Leckereien nur noch mit Karte oder per Smartphone bezahlen – Standbetreiber müssen zwingend Kartenzahlungen und mobile Payment-Anbieter wie Twint akzeptieren.

Wer dennoch Bargeld annimmt, riskiert eine Strafe von 500 Franken (etwa 540 Euro) und bei Wiederholung sogar den Ausschluss vom Markt.

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Gründe für das Bargeldverbot

Die Veranstalter begründen die Maßnahme mit erhöhter Sicherheit und besserer Kontrolle. Ursprünglich war ein eigenes Zahlungskartensystem geplant, doch wegen mangelnden Interesses seitens der Aussteller wurde auf bestehende digitale Zahlungsmethoden umgestellt.

Ziel ist es, Diebstahl vorzubeugen und den Umgang mit Geld zu vereinfachen.

Ein weiteres zentrales Motiv ist die Umsatzkontrolle: Neben der Standmiete zahlen die Betreiber künftig eine Umsatzbeteiligung. So lassen sich Einnahmen transparenter überwachen – und die Veranstalter profitieren direkt vom Geschäftserfolg der Händler.

Auswirkungen und Kritik

Das Bargeldverbot stößt bei vielen Standbetreibern auf Kritik. Einige befürchten erhebliche Umsatzeinbußen, da ein großer Teil der Kundschaft weiterhin bevorzugt bar zahlt. Ein Betreiber schätzt, dass rund die Hälfte seiner Kunden regelmäßig Bargeld nutzt.

Wenn diese ausbleiben, könne sich der Betrieb eines Standes kaum noch lohnen. Die Veranstalter räumen ein, dass die Auswirkungen des Systems noch nicht absehbar seien, verteidigen aber das Vorgehen.

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Trend zur Digitalisierung

Nicht nur in Zürich, auch in anderen Schweizer Städten schreitet die Digitalisierung der Zahlungsprozesse voran. Märkte in Bern und Luzern setzen zunehmend auf bargeldlose Zahlungen – ein vollständiges Verbot wie beim Polarzauber bleibt jedoch bislang die Ausnahme.

Rechtlich ist dieses Vorgehen erlaubt, solange es klar kommuniziert wird. Die SBB und die Stadt Zürich, als Eigentümer des Bahnhofs und Vermieter der Fläche, haben dem Bargeldverbot zugestimmt. Außerhalb des Zürcher Hauptbahnhofs bleibt Bargeld in der Schweiz vielerorts weiterhin ein akzeptiertes Zahlungsmittel.

Ob Bitcoin (BTC) und Co. eines Tages auch auf dem Weihnachtsmarkt akzeptiert werden, bleibt offen – doch klar ist: Die Schweiz bewegt sich zunehmend in Richtung einer vollständig digitalen Zahlungszukunft.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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