Amal Bell Amal Bell
4 min. Lesedauer

Trump nennt Powell in Wirtschaftsrede „Dummkopf“

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Regierung und …
Trump fordert sofort niedrigere Zinsen

Foto: Shutterstock

Das Kaseya Center in Miami war am vergangenen Mittwoch Schauplatz einer wirtschaftspolitischen Rede von Ex-Präsident Donald Trump.

Beim „American Business Forum“ sprach Trump nicht nur über die US-Wirtschaft, sondern ging auch ausführlich auf Kryptowährungen ein.

Vor einem Publikum aus Unternehmern und internationalen Sportlern teilte er heftig gegen Jerome Powell, den Vorsitzenden der US-Notenbank (Federal Reserve), aus.

Kryptomarkt extrem ängstlich, Stimmung wie bei großen Crashs
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Machtkampf zwischen Weißem Haus und Fed

Die Federal Reserve ist die Zentralbank der USA. Sie ist verantwortlich für die wirtschaftliche Stabilität, legt den Leitzins fest und versucht, die Inflation unter Kontrolle zu halten.

Ihre Entscheidungen haben direkten Einfluss auf die Kryptomärkte – etwa als der Bitcoin(BTC)-Kurs Ende Oktober sofort auf Powells Ankündigung einer Zinssenkung reagierte.

Jerome Powell ist seit Februar 2018 Vorsitzender der Fed. Trump selbst ernannte ihn im November 2017 während seiner ersten Amtszeit. Damals zeigte sich der MAGA-Präsident noch äußerst zufrieden mit seiner Wahl:

„Ich habe Jay als unseren neuen Vorsitzenden der Federal Reserve vorgeschlagen. Das ist enorm wichtig, weil er genau die Art von Führung mitbringt, die wir brauchen. Er ist stark, engagiert und intelligent. Und wenn der Senat ihn bestätigt, wird er seine beeindruckenden Talente und Erfahrungen einsetzen, um unsere unabhängige Zentralbank zu führen.“

Inzwischen bereut Trump diese Entscheidung. Seiner Meinung nach bremst die Fed das Wirtschaftswachstum zu stark aus. Ihm fehlt die Unterstützung der Notenbank, um „wirtschaftlichen Erfolg unter seiner Führung“ zu ermöglichen.

Trump fordert Zinssenkungen, um das Wachstum anzukurbeln. Powell hingegen bleibt vorsichtig und hält an einer stabilitätsorientierten Linie fest. Diese Gegensätze sorgen mittlerweile für zunehmende Spannungen zwischen Trump und der Fed.

Trump nennt Powell einen „völligen Dummkopf“

Bei seiner Rede in Miami am 5. November 2025 bezeichnete Trump Powell öffentlich als „nincompoop“, was auf Deutsch etwa „völliger Dummkopf“ bedeutet:

„Die Zinsen sind gefallen – trotz der Tatsache, dass wir einen völligen Dummkopf an der Spitze der Federal Reserve haben. Er wurde mir von einem meiner großartigen Leute empfohlen, mit dem ich danach nie wieder gesprochen habe.“

Mit dieser Bemerkung unterstrich Trump die wachsende Kluft zwischen ihm und Powell.

Die Federal Reserve steht aktuell vor einer neuen Zinsentscheidung, die nicht nur die Geldpolitik der USA beeinflussen wird, sondern auch Auswirkungen auf Aktien- und Kryptomärkte haben dürfte.

Trump erhöht den politischen Druck auf die Zentralbank, endlich zu handeln. Für ihn ist eine Zinssenkung der Schlüssel zu wirtschaftlicher Stabilität. Powell zeigt sich jedoch unbeeindruckt und bleibt bei seinem zurückhaltenden Kurs.

Ist das der Beginn der Rezession? Kann Bitcoin überleben?
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Trump über Krypto

Mit Spannung wartete die Krypto-Community auf Trumps Rede – würde er sich auch zum Thema digitale Währungen äußern? Die Antwort: ja, und zwar früh in seiner Ansprache.

„Krypto stand unter Beschuss, aber das ist jetzt vorbei“, erklärte Trump.

Aus seiner Sicht sei die Technologie keine Gefahr, sondern eine Stärkung des US-Dollars:

„Sie nimmt Druck vom Dollar und bringt viele Vorteile.“

Trump betonte, dass die Kryptobranche zu wichtig sei, um sie zu ignorieren. In seiner Vision für die Zukunft sollen die Vereinigten Staaten nicht nur mitspielen, sondern die Führungsrolle in der Welt digitaler Währungen übernehmen:

„Wir machen die Vereinigten Staaten zur Bitcoin-Supermacht und zur Krypto-Hauptstadt der Welt.“

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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