Foto: ANTON ZUBCHEVSKYI/Shutterstock
Binance, die größte Kryptobörse der Welt, steht in den Vereinigten Staaten erneut unter Beschuss.
Ein einflussreicher Senator untersucht, ob über die Kryptoplattform 1,7 Milliarden US-Dollar (1,44 Milliarden Euro) an Organisationen mit Verbindungen zum Iran weitergeleitet wurden.
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Kurz zusammengefasst
- Ein US-Senator untersucht Binance wegen möglicher Verstöße gegen Iran-Sanktionen.
- Im Fokus stehen Transaktionen über 1,7 Mrd. US-Dollar an iranische Gruppen, darunter die Huthi.
- Bereits Ende 2023 zahlte Binance 4,3 Mrd. US-Dollar Strafe für ähnliche Verstöße.
Untersuchung gegen Binance dreht sich um 1,7 Milliarden US-Dollar
Senator Richard Blumenthal hat ein Schreiben an die Geschäftsleitung von Binance gerichtet. Dem Senator zufolge hat Binance „Warnungen ignoriert, Geldwäschepraktiken aus dem Iran zu verhindern“. Er fordert Unterlagen zu den Vorwürfen an.
Die 1,7 Milliarden US-Dollar sollen über Konten bei Binance transferiert worden sein. Die Empfänger seien Gruppen mit Verbindungen zum Iran gewesen, darunter Huthi-Milizen im Jemen. Die Zahlungen stammten von Konten zweier Unternehmen aus Hongkong.
Kryptobörse weist Vorwürfe zurück
Binance weist die Anschuldigungen entschieden zurück. In einer Stellungnahme bezeichnet das Unternehmen die Berichterstattung, unter anderem der New York Times, als „fehlerhaft“.
Die Kryptobörse erklärt, sie verfüge über strenge Kontrollen und es gebe keine iranischen Nutzer auf der Plattform.
Berichten zufolge seien die mutmaßlichen Verstöße von internen Ermittlern von Binance festgestellt worden, die später entlassen worden seien. Auch dies bestreitet Binance.
Ein Sprecher bestätigte jedoch, dass die Zusammenarbeit mit einem der Unternehmen aus Hongkong im Januar beendet wurde. Binance gibt an, eine interne Untersuchung eingeleitet zu haben und noch heute einen Bericht an das US-Justizministerium zu übermitteln.
Nicht das erste Mal in der Kritik
Es ist nicht das erste Mal, dass Binance mit der US-Justiz in Konflikt gerät. Im November 2023 räumte das Unternehmen ein, gegen US-Anti-Geldwäschegesetze verstoßen zu haben.
Die Börse hatte damals zugelassen, dass Kunden aus sanktionierten Ländern, darunter Iran, Transaktionen durchführen konnten. Im Rahmen eines Vergleichs zahlte Binance eine historisch hohe Strafe von 4,3 Milliarden US-Dollar und musste sich vom US-Markt zurückziehen.
Gründer und damaliger CEO Changpeng Zhao wurde zu einer Haftstrafe von vier Monaten verurteilt. Anschließend erhielt er eine Begnadigung von Donald Trump.
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