Gut für Bitcoin: Trump drängt auf niedrigere Zinsen

2 Min. Lesedauer
Aktualisiert am 08. Juni 2026, 12:25
Gut für Bitcoin: Trump drängt auf niedrigere Zinsen
Foto: Shutterstock.com/Jonah Elkowitz

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut zur Zinspolitik der Federal Reserve geäußert. Nach Ansicht Trumps wäre es ein Fehler, wenn die US-Notenbank die Zinsen anhebt, während die Finanzmärkte genau damit zunehmend rechnen.

Die Aussagen kommen kurz vor der ersten Zinssitzung unter der Leitung von Kevin Warsh, dem neuen Vorsitzenden der Federal Reserve. Anleger blicken gespannt auf diese Sitzung, da starke Wirtschaftsdaten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung erhöht haben.

Starker Arbeitsmarkt verändert die Erwartungen

Die US-Wirtschaft schuf im vergangenen Monat 172.000 neue Arbeitsplätze und damit mehr, als Ökonomen erwartet hatten. Gleichzeitig blieb die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 %.

Normalerweise gelten solche Zahlen als positive Nachricht. Die Finanzmärkte reagierten jedoch anders. Anleger schlussfolgerten, dass ein robuster Arbeitsmarkt die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Federal Reserve die Zinsen länger hoch hält oder sogar erneut anhebt, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.

Das löste eine Verkaufswelle am Anleihemarkt aus und veränderte die Erwartungen hinsichtlich des weiteren Zinspfads der Notenbank.

Trump will stattdessen niedrigere Zinsen

In einem Interview mit NBC erklärte der Präsident, dass eine starke Wirtschaft nicht mit höheren Zinsen bestraft werden sollte.

„Heutzutage fallen die Märkte, wenn gute Nachrichten veröffentlicht werden, weil Anleger denken, dass die Zinsen steigen werden“, so Trump. „Dafür gibt es keinen Grund.“

Nach Ansicht Trumps könnten die Vereinigten Staaten niedrigere Zinsen gut gebrauchen. Dabei verwies er unter anderem auf die hohe Staatsverschuldung und künftige Verteidigungsausgaben.

Bemerkenswert ist, dass Trump selbst Kevin Warsh als neuen Fed-Vorsitzenden vorgeschlagen hatte, nachdem er jahrelang auf Zinssenkungen gedrängt hatte.

Anleger sehen die Lage inzwischen anders

Nach dem starken Arbeitsmarktbericht preisen Händler inzwischen vollständig ein, dass die Federal Reserve die Zinsen noch vor Jahresende um einen Viertelprozentpunkt anheben wird.

Auch Goldman Sachs hat seine Erwartungen angepasst. Die Investmentbank hatte zuvor noch mit einer Zinssenkung Ende 2026 gerechnet, strich diese Prognose jedoch nach den neuen Arbeitsmarktdaten. Nach Einschätzung der Bank dürften mögliche Zinssenkungen nun erst im Jahr 2027 erfolgen.

Warum Anleger aufmerksam sind

Für Krypto-Anleger gehören Zinserwartungen zu den wichtigsten makroökonomischen Faktoren.

Niedrigere Zinsen machen risikoreichere Anlagen wie Aktien und Kryptowährungen in der Regel attraktiver. Höhere Zinsen haben häufig den gegenteiligen Effekt, da Anleger mit vergleichsweise sicheren Anlagen höhere Renditen erzielen können.

Die kommende Sitzung der Federal Reserve am 16. und 17. Juni wird daher sowohl von Aktien- als auch von Krypto-Anlegern aufmerksam verfolgt.

Heute: Bitvavo schenkt allen Deutschen 10 € gratis Krypto nach Wahl

Bitcoin bricht einen Rekord nach dem anderen, immer mehr Deutsche handeln wieder aktiv. Ist jetzt dein Moment? Bitvavo schenkt neuen Nutzern 10 € gratis Krypto nach Wahl. Handle über 400 Kryptowährungen gemeinsam mit mehr als 2 Millionen Nutzern bei Bitvavo.

Jetzt registrieren , 10 € Krypto sichern und direkt loslegen. Die Anmeldung ist kostenlos und dauert nur etwa eine Minute.

Bitvavo

4.8 out of 5

Trustpilot star

Trustpilot

Gut für Bitcoin: Trump drängt auf niedrigere Zinsen