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Professionelle Anleger haben ihre Positionen in US-amerikanischen Bitcoin-Fonds (ETFs) deutlich reduziert. Im 1. Quartal verkauften sie zusammen rund 52.000 Bitcoin, was einem Gegenwert von etwa 2,6 Milliarden Euro entspricht.
Dies geschah in einer Phase, in der der Bitcoin-Kurs stark gefallen ist. Vor allem Hedgefonds und Handelsunternehmen stiegen aus, während Banken ihre Bestände an Bitcoin-Fonds ausbauten.
Zusammengefasst
- Professionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an US-Bitcoin-Fonds von 313.000 auf 261.000 Bitcoin.
- Bitcoin fiel im 1. Quartal zeitweise unter 60.000 US-Dollar.
- Banken kauften dagegen zu und erhöhten ihre Positionen um 7.800 Bitcoin.
Professionelle Anleger bauen Bitcoin-Fonds ab
Aus einem neuen Bericht von CoinShares geht hervor, dass professionelle Anleger im 1. Quartal deutlich weniger Bitcoin-Fonds (ETFs) hielten. Ihre gemeinsame Position sank von 313.000 auf 261.000 Bitcoin.
Das bedeutet, dass sie rund 52.000 Bitcoin weniger hielten. Umgerechnet entspricht dies etwa 2,6 Milliarden Euro.
Dabei handelt es sich um Bitcoin-ETFs. Diese Fonds ermöglichen es Anlegern, über die Börse in Bitcoin zu investieren, ohne die Kryptowährung selbst kaufen oder verwahren zu müssen.
Hedgefonds reduzieren ihre Bestände
Der Großteil der Verkäufe kam von Hedgefonds und Handelsunternehmen. Hedgefonds sind große Investmentfonds, die häufig aktiv handeln, um kurzfristig Renditen zu erzielen.

Diese Hedgefonds reduzierten ihre Bestände um 31.400 Bitcoin, was einem Rückgang von 39 Prozent entspricht. Handelsunternehmen, die regelmäßig große Mengen an den Märkten kaufen und verkaufen, verringerten ihre Positionen um 18.800 Bitcoin.
Zusammen entfielen auf diese beiden Gruppen etwa 96 Prozent des gesamten Abbaus durch professionelle Anleger. Laut CoinShares kommt dies häufig vor, wenn Bitcoin stark fällt. Marktteilnehmer mit kurzfristigem Anlagehorizont bauen ihre Positionen dann oft rasch ab.
Nicht alle großen Akteure verkauften jedoch. Banken verdoppelten ihren Bestand an Bitcoin-Fonds mehr als und erhöhten ihre Positionen um 7.800 Bitcoin.
Bitcoin fiel im 1. Quartal deutlich
Der Abbau durch professionelle Anleger erfolgte in einer schwachen Phase für Bitcoin. Anfang Januar notierte der Kurs noch über 90.000 US-Dollar, im Februar fiel Bitcoin jedoch zeitweise unter 60.000 US-Dollar.

Damit lag Bitcoin auf seinem Tiefpunkt rund 50 Prozent unter dem Rekordhoch von mehr als 126.000 US-Dollar im Oktober 2025.
Auch in dieser Woche steht Bitcoin erneut unter Druck, und der Kurs bewegt sich im Minus. Gründe dafür sind unter anderem die schwache Marktstimmung, Sorgen um die Aktienmärkte sowie eine sinkende Risikobereitschaft vieler Anleger.
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