Foto: Sunlight_s & Ceri Breeze (Shutterstock)
Zwei amerikanische Teenager haben Anfang dieses Jahres einen bemerkenswerten und besorgniserregenden Versuch unternommen, einen enormen Krypto-Raub zu begehen. Die Jungen fuhren fast tausend Kilometer, um eine Familie zu überfallen, die ihrer Meinung nach mehrere Dutzend Millionen Euro an Kryptowährungen besaß. Der Fall zeigt, wie weit Kriminelle heutzutage gehen wollen, um Krypto in die Hände zu bekommen, und wie gefährlich das werden kann.
Überfall nach langer Autofahrt endet in Festnahme
Aus dem Bericht geht hervor, dass die beiden Verdächtigen sechzehn und siebzehn Jahre alt sind und aus Kalifornien stammen. Sie fuhren über sechshundert Meilen in die Stadt Scottsdale im Bundesstaat Arizona, was fast tausend Kilometern entspricht.
Dort erschienen sie bei einer Wohnung, verkleidet als Paketboten, in der Hoffnung, eingelassen zu werden. Einmal drinnen sollen sie zwei Bewohner mit Klebeband gefesselt und sie misshandelt haben.
Laut Anklage forderten sie Zugang zu Krypto im Wert von 56 Millionen Euro. Als eines der Opfer angab, keine Kryptowährungen zu haben, nahm die Gewalt noch weiter zu.
Ein erwachsener Sohn, der ebenfalls im Haus anwesend war, konnte unterdessen Alarm schlagen und rief die Polizei. Beamte trafen bei ihrer Ankunft auf eine chaotische Situation, woraufhin die Teenager in einem Auto die Flucht ergriffen. Nicht viel später steckten sie in einer Sackgasse fest und wurden festgenommen.
Bei der Festnahme fand die Polizei unter anderem Kabelbinder, Klebeband und eine Schusswaffe, die mit einem 3D-Drucker hergestellt worden war. Die Teenager werden als Erwachsene angeklagt und sind unter anderem der Entführung und schweren Körperverletzung verdächtig.
Gewalt und Betrug nehmen in der Kryptowelt zu
Der Fall steht leider nicht für sich allein und passt in einen breiteren Trend in der Kryptowelt. Während Kriminelle früher vor allem online zuschlugen, sehen wir immer häufiger physische Überfälle auf vermeintliche Krypto-Besitzer. Allein im Januar wurde weltweit Krypto im Wert von 338 Millionen Euro gestohlen. Der größte Teil stammte aus Phishing, aber ein Teil auch aus physischen Überfällen.
Beim Phishing geben sich Betrüger als vertrauenswürdige Partei aus, wie etwa ein Helpdesk einer Krypto-Wallet. Opfer werden so getäuscht, ihre geheimen Codes herauszugeben, woraufhin ihr gesamtes Guthaben geleert wird.
Die Beträge werden größer, während Kriminelle immer professioneller vorgehen. Der gescheiterte Überfall in Arizona zeigt, dass Krypto-Kriminalität längst nicht mehr nur digital ist. Wer Krypto besitzt, muss sich nicht nur online schützen, sondern auch über seine persönliche Sicherheit nachdenken.
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