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Die Kryptomärkte haben es derzeit schwer. Während Bitcoin (BTC) Mühe hat, sich zu erholen, scheint sich in der US-Wirtschaft etwas zu verschieben. Der über Jahre hinweg auffallend starke Arbeitsmarkt beginnt langsam abzukühlen.
Das klingt vielleicht weit entfernt, doch dieser Arbeitsmarkt hat überraschend großen Einfluss auf den Kurs von Bitcoin und anderen digitalen Währungen.
Denn wenn die Wirtschaft ins Stocken gerät, werden Anleger vorsichtiger – und das spürt man sofort in den risikoreichen Ecken des Marktes.
Warum ein schwacher Arbeitsmarkt so großen Einfluss hat
Der US-Arbeitsmarkt war in den vergangenen Jahren einer der stärksten weltweit. Die Arbeitslosigkeit lag lange Zeit im niedrigen Drei-Prozent-Bereich, Unternehmen stellten massenhaft neue Mitarbeiter ein und Arbeitnehmer wechselten mühelos den Job.
Diese Situation beginnt sich nun zu drehen. Die Arbeitslosigkeit bewegt sich inzwischen Richtung Mitte der vier Prozent, und das monatliche Wachstum neuer Stellen nimmt deutlich ab. Auch die Zahl offener Stellen und freiwilliger Kündigungen ist gesunken.
Diese Signale gelten weltweit als Maßstab für die Gesundheit der Wirtschaft. Weniger neue Jobs und steigende Arbeitslosigkeit bedeuten oft, dass Konsumenten vorsichtiger werden.
Wenn Menschen weniger ausgeben, sinken automatisch die Unternehmensgewinne – und die Wahrscheinlichkeit einer wirtschaftlichen Abschwächung steigt.
Die Märkte reagieren
Große Investmentfonds reagieren schnell auf solche Daten und setzen dann verstärkt auf weniger riskante Anlagen. Kryptowährungen, insbesondere Altcoins, gehören zu den ersten Bereichen, die reduziert werden.
Im September dieses Jahres fiel Bitcoin noch unter 86.000 Dollar, als ein neuer Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wurde. Doch das wirkt nicht nur negativ.
Ein schwächerer Arbeitsmarkt kann dazu führen, dass die US-Notenbank die Zinsen früher senkt. Niedrigere Zinsen machen Kredite günstiger und bringen oft zusätzliche Liquidität in den Markt.
Historisch gesehen hat Bitcoin regelmäßig von Phasen profitiert, in denen die Zinsen sanken oder die Erwartung zukünftiger Zinssenkungen zunahm.
Doch dieser positive Effekt tritt meist erst später ein, während die erste Reaktion auf schlechte Arbeitsmarktdaten oft nach unten zeigt.
Kurzzeitige Zunahme der Zuflüsse zu Kryptobörsen
Unterdessen passiert etwas Auffälliges am Kryptomarkt. Es wurde ein Rekord an Stablecoins im Wert von rund 51 Milliarden Dollar zu Binance überwiesen. Auch Bitcoin und Ethereum werden in großen Mengen auf Börsen transferiert.
Das deutet auf Händler hin, die sich auf Bewegung vorbereiten. Manche wollen bei neuen Rückgängen verkaufen, andere haben Stablecoins bereitliegen, um einzusteigen, sobald sie eine Bodenbildung erkennen.
Der schwächer werdende Arbeitsmarkt trägt derzeit zur Kursbelastung bei Bitcoin und Altcoins bei. Erst wenn klar wird, ob die US-Wirtschaft weich oder härter landet, kann der Kryptomarkt wirklich eine neue Richtung einschlagen.
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