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Afrika arbeitet intensiv daran, mithilfe von Kryptotechnologie und Digitalisierung nicht nur den Handel zu vereinfachen, sondern auch die Einnahmen zu steigern. *
Dies soll erreicht werden, indem die Grenzen ähnlich wie in der EU geöffnet und die Kosten für grenzüberschreitenden Handel drastisch gesenkt werden.
Was hat Afrika vor?
Chido Munyati, Leiter für Afrika beim World Economic Forum (WEF), erklärte auf diesem Forum, dass Zahlungen und Dokumente in Afrika nicht mehr zeitgemäß seien.
Sie behindern den afrikanischen Handel, und er hofft, dass die Digitalisierung dieses Problem lösen kann.
Ein Zusammenschluss aus der Iota Foundation, dem Tony Blair Institute, dem WEF und dem Sekretariat der AfCFTA (African Continental Free Trade Area) arbeitet nun gemeinsam an der Entwicklung einer digitalen Plattform, um den Handel in Afrika zu digitalisieren.
Am Montag wurde das Projekt Africa Digital Access and Public Infrastructure for Trade (ADAPT) vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein quelloffenes, digitales öffentliches Netzwerk, das grenzüberschreitende Zahlungen mithilfe von Stablecoins ermöglicht.
Das Ziel von ADAPT ist es, jährlich zusätzliche 70 Milliarden US-Dollar an Handelsvolumen zu generieren, Zollabwicklungen von vierzehn auf drei Tage zu reduzieren und die Kosten für grenzüberschreitende Zahlungen zu senken, die derzeit zwischen sechs und neun Prozent liegen.
Das Problem Afrikas
ADAPT soll zunächst im ersten Quartal 2026 in Kenia eingeführt werden, danach wird Ghana folgen. Anschließend soll ein drittes Land hinzukommen.
Die vollständige Einführung von ADAPT ist für 2027 geplant und soll bis 2035 andauern, so Dominik Schiener, Direktor der Iota Foundation.
Handelsineffizienzen sind zu einem der größten Hindernisse für afrikanische Länder geworden. Sie erschweren vielen Unternehmen in Afrika das Wachstum.
Durch die Umstellung von Papierdokumenten auf digitale Formate können enorme Mengen an Zeit und Geld eingespart werden.
Die Stärke Afrikas
Afrika ist bereits stark im Bereich Krypto vertreten. Laut dem Online-Datenportal Statista wird es im Jahr 2026 voraussichtlich 75 Millionen Krypto-Nutzer geben.
Insgesamt sollen die Einnahmen des Kontinents in diesem Bereich im Jahr 2026 rund 5 Milliarden US-Dollar betragen.
Stablecoins machen in der Subsahara-Region bereits 43 Prozent des Transaktionsvolumens aus. Länder wie Nigeria, Südafrika, Ghana, Kenia und Sambia bilden dabei die Top 5.
Krypto bedeutet auch für große Bevölkerungsgruppen in Afrika viel. Wo es zuvor schwierig bis unmöglich war, Finanzdienstleistungen wie ein Bankkonto zu erhalten, können viele nun über Krypto am Finanzsystem teilnehmen.
Afrika sucht vor allem nach neuen Möglichkeiten im Bereich Blockchain und Krypto, um wirtschaftliches Wachstum und Innovation zu ermöglichen und bestehende Probleme zu lösen.
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