Foto: Artiom Photo/Shutterstock
In Frankreich wurden fünf Verdächtige nach der Entführung einer Richterin und ihrer Mutter festgenommen. Die beiden Frauen wurden rund 30 Stunden lang festgehalten, während die Täter Lösegeld in Kryptowährungen forderten.
Am Freitagmorgen konnten sie befreit werden, nachdem ein Nachbar ihre Hilferufe hörte und eingriff.
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Richterin und Mutter stundenlang gefangen gehalten
Die Entführung ereignete sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Südosten Frankreichs. Eine 35-jährige Richterin und ihre 67-jährige Mutter wurden in einem Haus überfallen und zur Mitnahme gezwungen.
Anschließend hielten die Entführer sie etwa 30 Stunden lang in einer Garage fest.
Laut der französischen Zeitung Le Monde erhielt der Partner der Richterin am Donnerstagmorgen ein Foto und eine Tonaufnahme seiner Frau, in der ein Lösegeld in Krypto verlangt wurde.
Am Freitagmorgen wurden die beiden Frauen gefunden, nachdem ein Nachbar Geräusche aus der Garage hörte. Er konnte die Tür öffnen, woraufhin die Opfer entkommen konnten.
Beide waren verletzt und unter Schock und wurden ins Krankenhaus gebracht. Es wurde kein Lösegeld gezahlt.
Polizei nimmt mehrere Verdächtige fest
Nach der Befreiung leitete die Polizei eine groß angelegte Fahndung ein. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden vier Männer und eine Frau festgenommen, berichtet Le Monde. Die Behörden suchen weiterhin nach möglichen weiteren Tätern.
Zunächst vermutete die Polizei, dass die Richterin wegen ihrer beruflichen Tätigkeit ins Visier geraten war. Später kam jedoch ein anderes mögliches Motiv auf.
Der Lebensgefährte der Richterin ist in der Kryptobranche aktiv, was laut den Ermittlern ebenfalls ein mögliches Tatmotiv für die Entführung gewesen sein könnte.
Entführungen im Zusammenhang mit Krypto nehmen weltweit zu
In Frankreich häufen sich in letzter Zeit Fälle, bei denen Kryptowährungen bei Entführungen eine Rolle spielen. So versuchten Kriminelle im Juni letzten Jahres in Paris, die Tochter eines Direktors einer französischen Krypto-Börse zu entführen.
Dank schnellen Eingreifens konnte sie damals entkommen. Solche Vorfälle beschränken sich jedoch nicht auf Frankreich. Krypto-Entführungen nehmen auch in anderen Ländern zu.
Anfang dieses Jahres wurde ein 37-jähriger niederländischer Krypto-Millionär entführt und später tot an der spanischen Südküste aufgefunden. Laut der spanischen Zeitung El País wurde das hinter dem Mord stehende Netzwerk inzwischen von der Polizei zerschlagen.
Diese Fälle zeigen, wie wichtig ein vorsichtiger Umgang mit sensiblen Informationen ist. Es ist ratsam, nicht öffentlich preiszugeben, wie viel Krypto man besitzt oder wo man diese aufbewahrt.
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