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Als Donald Trump ankündigte, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar über die staatlichen Institutionen Fannie Mae und Freddie Mac aufzukaufen, war schnell klar: Hier geht es nicht nur um günstigere Kredite, sondern um Wahlkampf in Reinform.
Die Maßnahme zielt direkt auf junge Familien, die sich den Traum vom Eigenheim aufgrund hoher Zinsen bisher nicht leisten konnten – und trifft damit einen wahlstrategisch bedeutsamen Nerv. Doch hinter der kurzfristigen Erleichterung lauern erhebliche Nebenwirkungen.
We are on it. Thanks to President Trump, Fannie and Freddie will be executing. https://t.co/WgRMNzWMpP
— Pulte (@pulte) January 8, 2026
Sinkende Zinsen, steigende Preise?
Zwar könnten die massiven Anleihekäufe kurzfristig zu einem Rückgang der Hypothekenzinsen führen, doch das Problem ist strukturell. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch, das Angebot knapp – sinkende Zinsen führen somit eher zu steigenden Immobilienpreisen.
Die monatliche Rate wird günstiger, der Kaufpreis jedoch höher. Für viele Haushalte bedeutet das unterm Strich keine wirkliche Entlastung. Stattdessen droht eine weitere Überhitzung des Immobilienmarkts – mit entsprechendem Aufwärtsdruck auf die Inflation.
Die Geldpolitik Trumps erinnert dabei an klassische expansive Fiskalpolitik: mehr Staatsintervention, mehr Liquidität, mehr Konsum. Doch gerade in einer Phase, in der die Federal Reserve unter Jerome Powell versucht, die Inflation einzudämmen, sind solche Eingriffe kontraproduktiv.
Sie senden ein Signal an die Märkte: Der Staat wird im Zweifel eingreifen – auch auf Kosten geldpolitischer Stabilität. Das schürt Unsicherheit und verschärft den ohnehin angespannten Konflikt zwischen Exekutive und Notenbank.
Bitcoin als Fluchtpunkt politischer Unsicherheit
In diesem Spannungsfeld wird Bitcoin (BTC) zunehmend als alternatives, nicht-politisiertes Asset wahrgenommen. Der digitale Wertspeicher profitiert von wachsender Skepsis gegenüber Fiat-Währungen, deren Kaufkraft durch anhaltende Inflation und politische Willkür schwindet.
Die strukturelle Knappheit von Bitcoin – 21 Millionen Einheiten, mathematisch gesichert – steht im Kontrast zur beliebigen Geldvermehrung der Notenbanken.
Nicht zufällig äußerten sich in den letzten Wochen prominente Stimmen wie Cathie Wood (ARK Invest) und Senatorin Cynthia Lummis zur möglichen strategischen Bitcoin-Reserve der USA.
Why is the U.S. gov still liquidating bitcoin when @POTUS explicitly directed these assets be preserved for our Strategic Bitcoin Reserve? We can’t afford to squander these strategic assets while other nations are accumulating bitcoin. I’m deeply concerned about this report. https://t.co/XW5WxsfliA
— Senator Cynthia Lummis (@SenLummis) January 6, 2026
Zwar existieren bislang keine offiziellen Pläne über den Kauf von 1 Million BTC, wie Lummis es vorgeschlagen hatte, doch Trumps Nähe zur Kryptoszene ist unübersehbar.
Seine Trump Media Technology Group hält selbst Bitcoin, und Beobachter wie Wood spekulieren, dass Bitcoin-Käufe Teil seiner wirtschaftspolitischen Agenda werden könnten – nicht zuletzt, um junge, technikaffine Wähler zu mobilisieren.
Politik treibt Bitcoin – langfristig
Die gegenwärtige Entwicklung zeigt: Politischer Druck, fiskalische Eingriffe und der Verlust geldpolitischer Neutralität stärken Bitcoins Position als „digitales Gold“. Je mehr Regierungen Märkte durchlenken, desto attraktiver werden nicht manipulierbare Assets.
Ob Trumps Maßnahmen wirken oder scheitern – der Trend zur Entkopplung von Fiat und zur Krypto-Adoption erhält durch politische Einflussnahme neuen Schub. Trumps Hypothekenpläne sind mehr als Wahlkampf – sie sind ein Signal, dass staatlicher Dirigismus zurückkehrt. Für Bitcoin könnte das zur besten Werbung werden.
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