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Wie einst die Reisenden auf Schiphol während des berüchtigten „Winters des Todes“ musste auch Donald Trump heute Morgen eine Verzögerung hinnehmen.
Die Air Force One hatte ein technisches Problem. Letztlich konnte der US-Präsident jedoch mit seiner Delegation Richtung Davos in der Schweiz abheben.
Trump steht nun auf der Bühne und spricht über Wirtschaft und Weltpolitik. Die (Finanz-)Welt verfolgt die Rede mit großer Anspannung – denn es steht viel auf dem Spiel.
Kurz zusammengefasst:
- Bitcoin (BTC) bewegt sich derzeit eher wie eine Tech-Aktie als ein sicherer Hafen.
- Die Märkte richten ihren Fokus auf Trumps Davos-Rede, insbesondere nach seinen jüngsten Drohungen zu neuen Importzöllen gegen Europa.
- Ein US-Gesetzentwurf zu Kryptoregulierung stößt auf Kritik – unter anderem von Coinbase-CEO Brian Armstrong.
Kryptomarkt angespannt – Bitcoin an entscheidender Grenze
Nach vorherigen Verlusten erholt sich Bitcoin leicht, notiert aber mit etwa 88.551 US-Dollar weiterhin unter der psychologisch wichtigen Marke von 90.000. Das verdeutlicht, wie fragil die Stimmung ist.
Bitcoin wirkt derzeit weniger wie „digitales Gold“ und mehr wie ein wachstumsorientiertes Risikoinvestment.
Zwei große Themen sorgen für Nervosität: zum einen die angedrohten US-Handelszölle gegenüber Europa, zum anderen die Unsicherheit über neue Kryptoregeln in den USA.
Die größte kurzfristige Bedrohung ist eine mögliche Eskalation zwischen den USA und Europa. Sollte es tatsächlich zu Zöllen – auch gegen Länder wie Deutschland – kommen, könnte das die globalen Märkte spürbar belasten.
Trumps Worte könnten Märkte bewegen
Im Mittelpunkt steht Trumps Rede auf dem World Economic Forum in Davos. Dort äußert sich der Präsident zur wirtschaftlichen Strategie der USA. Investoren weltweit hören genau hin, denn Trump hatte jüngst erneut mit Importzöllen gegen mehrere europäische Länder gedroht.
Europäische Führungskräfte haben bereits klargemacht, dass sie im Falle von US-Zöllen mit Gegenmaßnahmen reagieren werden.
Deshalb haben Trumps Worte heute besonderes Gewicht – jede Andeutung verschärfter Maßnahmen könnte sich sofort auf die Finanzmärkte auswirken.
Regulierungen unter der Lupe
Neben der Geopolitik spielt auch die Regulierung eine zentrale Rolle. In den USA wird derzeit ein Gesetzentwurf diskutiert, der neue Kryptovorgaben festlegen soll.
Coinbase-CEO Brian Armstrong äußerte sich kritisch und warnte vor einem potenziellen „bürokratischen Albtraum“, den die neuen Regeln auslösen könnten.
Die Regelungen könnten weit über Bitcoin hinaus Wirkung zeigen – etwa auch auf Ethereum (ETH), XRP, Solana (SOL) oder Cardano (ADA). Diese Unsicherheit lässt viele Investoren derzeit zögern, größere Positionen einzugehen.
Die nächsten Tage könnten eine entscheidende Wendung auf globaler Ebene bringen: Wird Trump den Handelsstreit mit Europa eskalieren oder bleibt es bei Drohungen? Und wird der US-Krypto-Gesetzentwurf abgeschwächt oder bekommt er schärfere Zähne?
Eines ist sicher: Was Donald Trump in Davos sagt, hat das Potenzial, das Marktumfeld schlagartig zu verändern – sei es in Richtung einer neuen Aufwärtsrally oder eines weiteren Rückschlags.
Hier kannst du die Rede verfolgen:
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