Foto: Samsul Said/Shutterstock
Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den Vereinigten Staaten steigt rasant, warnen große Finanzakteure. Analysten von Moody’s und Goldman Sachs sehen den hohen Ölpreis als ein wichtiges Vorzeichen. Auch der CEO des Vermögensverwalters BlackRock befürchtet eine weltweite Rezession.
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Kurz zusammengefasst
- Die Ratingagentur Moody’s schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA innerhalb eines Jahres auf fast 50 Prozent.
- Der Ölpreis liegt 50 Prozent über dem langfristigen Durchschnitt; historisch gesehen ein klares Signal für eine bevorstehende Rezession.
- Bitcoin (BTC) bewegt sich stark im Gleichklang mit US-Aktien und ist daher anfällig bei wirtschaftlichem Gegenwind, ähnlich wie beim Crash im März 2020.
Rezessionswahrscheinlichkeit steigt deutlich
Immer mehr einflussreiche Akteure blicken pessimistisch in die wirtschaftliche Zukunft. Moody’s Analytics erhöht die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession innerhalb eines Jahres auf 48,6 Prozent. Auch die Investmentbank Goldman Sachs hebt ihre Prognose an und schätzt die Wahrscheinlichkeit nun auf 30 Prozent.
Moody’s Analytics raised the probability of a U.S. recession over the next 12 months to 48.6%, while Goldman Sachs increased its estimate to 30%. pic.twitter.com/DKAjO1ZfKz
— Axel 💎🙌 Adler Jr (@AxelAdlerJr) March 26, 2026
Diese Prozentsätze stimmen mit den Erwartungen auf sogenannten Prognosemärkten überein. Auf der Plattform Kalshi, auf der auf Ereignisausgänge gewettet werden kann, liegt die Rezessionswahrscheinlichkeit derzeit bei einem Höchststand von 36 Prozent.
Ölpreis als historisches Warnsignal
Die Hauptursache der Sorgen ist der Ölpreis, der 50 Prozent über dem langfristigen Durchschnitt liegt. Ein derart starker Anstieg war in den vergangenen 50 Jahren nahezu immer ein Vorbote einer Rezession in den USA. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist ein wesentlicher Grund für den hohen Preis.
„Der Ölpreis durchbricht eine Schwelle, die historisch auf eine Rezession hindeutet“, so der Vermögensverwalter Mosaic Asset.
Larry Fink, CEO von BlackRock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, geht noch einen Schritt weiter. Gegenüber der BBC erklärte er, dass es zu einer „weltweiten Rezession“ kommen werde, falls die Spannungen mit dem Iran anhalten.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Die zunehmenden Rezessionsängste haben auch Auswirkungen auf den Kryptomarkt.
Der Bitcoin-Kurs bewegt sich in diesem Jahr nämlich stärker im Einklang mit den US-Aktienmärkten. Wenn Aktien aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit fallen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Bitcoin an Wert verliert.
Bitcoin hat bislang nur wenig Erfahrung mit Rezessionen. Die letzte war die kurze Corona-Rezession von Februar bis April 2020. Damals brach der gesamte Markt im März ein, woraufhin eine Phase enormer Kursanstiege folgte. Die aktuelle Situation ist seitdem der erste ernsthafte Test für die Kryptowährung.
Analysten beschreiben die Marktstimmung derzeit als „extrem pessimistisch“. Ihrer Ansicht nach ist der Markt „stark überverkauft“. Das bedeutet, dass viele Kurse unterbewertet sind.
Das bietet Chancen für Investoren, doch das Timing ist derzeit äußerst schwierig. Aufgrund der chaotischen geopolitischen Lage ist der Markt volatil und Entwicklungen sind schwer vorhersehbar. Für kurzfristig orientierte Anleger ist dies eine herausfordernde Situation – Wachsamkeit ist daher wichtiger denn je.
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