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Kryptobörse KuCoin gesteht Schuld ein und zahlt Millionenstrafe

KuCoin zahlt Millionenstrafe und zieht sich aus den USA zurück

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Regierung und …
KuCoin stoppt Aufnahme europäischer Kunden

Foto: sdx15/Shutterstock

Die bekannte Kryptobörse KuCoin hat zugegeben, in den USA illegal als Krypto-Exchange operiert zu haben. Die Konsequenz: Eine Strafe von fast 300 Millionen Dollar und ein Rückzug aus dem US-Markt für mindestens zwei Jahre.

Auch die Gründer Chun Michael Gan und Ke Eric Tang treten zurück und zahlen eine separate Geldstrafe von 2,7 Millionen Dollar.

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Was lief bei KuCoin schief?

KuCoin wird beschuldigt, gegen Know Your Customer (KYC)- und Anti-Geldwäsche-Richtlinien (AML) verstoßen zu haben. Bis Juli 2023 konnten Kunden ohne jegliche Identitätsprüfung auf der Plattform handeln. Laut US-Behörden diente KuCoin damit als Drehkreuz für Geldwäsche, wodurch Milliarden Dollar an verdächtigen Transaktionen – darunter Gelder aus Darknet-Marktplätzen – abgewickelt wurden.

Mit 1,5 Millionen Nutzern in den USA verdiente KuCoin mindestens 184,5 Millionen Dollar an Transaktionsgebühren. Mitarbeiter sollen in sozialen Medien offen erklärt haben, dass KYC nicht erforderlich sei, was den Behörden als bewusste Gesetzesverletzung galt.

Die Strafe für KuCoin setzt sich aus 112,9 Millionen Dollar Geldbuße sowie der Rückzahlung der 184,5 Millionen Dollar an illegalen Einnahmen zusammen. Bereits 2023 wurde KuCoin wegen ähnlicher Verstöße mit einer 22-Millionen-Dollar-Strafe belegt.

KuCoin bleibt außerhalb der USA aktiv

Trotz des Rückzugs aus den USA bleiben die Dienste von KuCoin in anderen Ländern unverändert. In einer Erklärung betont die Börse, dass sie weiterhin in nicht eingeschränkten Märkten tätig sei und ihre regulatorischen Standards verbessert habe.

Mitbegründer Gan erklärte in einer Pressemitteilung, dass sein Rücktritt dazu beitragen solle, den langfristigen Erfolg von KuCoin zu sichern, und dass er nicht beabsichtigt habe, US- oder internationale Gesetze zu brechen. Sein Nachfolger als CEO wird BC Wong, der zuvor als Chefjurist für KuCoin tätig war.

KuCoin ist nicht die einzige Kryptobörse, die von den US-Behörden hart sanktioniert wird. Erst kürzlich musste die bekannte Plattform BitMEX eine Strafe von 100 Millionen Dollar zahlen und sich einer zweijährigen Bewährungszeit unterziehen. Insgesamt haben US-Behörden bereits über 19 Milliarden Dollar an Strafen und Vergleichen von Kryptounternehmen eingezogen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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