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„Krypto-Risiko zu groß“: Finanzaufsicht warnt Banken

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„Krypto-Risiko zu groß“: Finanzaufsicht warnt Banken

Foto: Shutterstock

Die amerikanische Bankensektor rückt in den letzten Jahren immer stärker in Richtung Kryptowährungen. Beispiele sind Stablecoin-Projekte und diverse Pilotprojekte mit Blockchain, um Zahlungen schneller abzuwickeln.  Laut der Ratingagentur Fitch hat dies jedoch eine erhebliche Kehrseite.

In einem neuen Bericht warnt Fitch, dass Banken, die stark auf Krypto setzen, künftig möglicherweise eine niedrigere Bewertung erhalten. Dadurch steigt ihr Risiko für Reputationsschäden und höhere Finanzierungskosten.

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Vor- und Nachteile von Krypto für die Bankenbranche

Viele US-Banken sind inzwischen aktiv in der Kryptowelt. So entwickelt JPMorgan Chase tokenisierte Varianten von US-Dollar für interne Zahlungen, Citigroup experimentiert intensiv mit Blockchain für internationale Transaktionen.

Wells Fargo und Bank of America testen Anwendungen für Smart Contracts. Für Banken ist Blockchain interessant, weil sie Prozesse günstiger und effizienter macht.

Zudem eröffnet sie neue Möglichkeiten, Geld zu verdienen und Kosten zu sparen. So können Banken ihre Ausgaben senken, da Blockchain-Transaktionen schneller und günstiger abgewickelt werden.

Niedrigere Kosten bedeuten höhere Margen. Außerdem ermöglicht die Technologie neue Dienstleistungen wie Tokenisierung sowie die sichere Verwahrung und Verwaltung von Kryptowährungen.

Damit ziehen Banken neue Kunden an und generieren zusätzliche Einnahmen. Dies verbessert ihre Profitabilität und Wettbewerbsposition. Doch Fitch weist auch auf die Risiken dieser Vorteile hin.

Krypto kann beispielsweise Reputationsschäden verursachen, wenn Projekte scheitern. Die Ratingagentur schreibt dazu:

„Wir können das Geschäftsmodell oder das Risikoprofil von US-Banken mit einer konzentrierten digitalen-Asset-Exponierung negativ überprüfen.“

Darüber hinaus führt die Volatilität digitaler Assets manchmal zu hohen Verlusten. Die Branche bleibt zudem anfällig für Hackerangriffe, fehlerhafte Speicherung und Unklarheiten darüber, wem bestimmte Gelder tatsächlich gehören. Das ist etwas, was Aufsichtsbehörden ungern sehen.

Stablecoins als mögliches Risiko für das Finanzsystem

Neben spezifischen Bankrisiken verweist Fitch auch auf eine breitere Bedrohung: das explosive Wachstum von Stablecoins. Diese Token sind oft durch US-Dollar oder Staatsanleihen gedeckt. Heute bilden sie einen wichtigen Bestandteil von Handelsplattformen und DeFi-Anwendungen.

Laut Fitch bringt die zunehmende Nutzung von Stablecoins Risiken für die Finanzwelt mit sich. Sobald diese Token beispielsweise den US-Anleihenmarkt beeinflussen, wird das Finanzsystem anfälliger für Schocks.

Große Bewegungen bei Stablecoins – etwa Panikverkäufe – erzeugen zusätzlichen Kauf- oder Verkaufsdruck auf Staatsanleihen. Dadurch können Zinsen und Märkte schneller schwanken.

Auch die Konkurrenzagentur Moody’s teilt diese Sorgen. In einem Bericht vom vergangenen September schrieb Moody’s, dass eine massive Welle der Stablecoin-Adoption dazu führen könnte, dass Teile der Wirtschaft sich außerhalb des regulären Dollar-Systems bewegen.

Das setze laut Moody’s „Druck in Richtung Cryptoization“. Damit ist gemeint, dass Finanztransaktionen zunehmend auf digitale Token statt auf nationale Währungen verlagert werden.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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