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Krypto-Fälle gestoppt: Politik empört über Trump-Korruption

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Krypto-Fälle gestoppt: Politik empört über Trump-Korruption

Foto: Andrew Leyden / Shutterstock.com

Drei einflussreiche demokratische Kongressabgeordnete haben scharfe Kritik an der US-amerikanischen Finanzaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) geäußert.

Ihnen zufolge vernachlässigt die Behörde ihre Durchsetzung in der Kryptobranche – insbesondere in Fällen, in denen politische Interessen eine Rolle zu spielen scheinen.

In einem Brief an SEC-Vorsitzenden Paul Atkins warnen sie vor Risiken für Anleger und vor einer Gefährdung der Integrität der Märkte.

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Stopp von Kryptoverfahren

Der Brief wurde von Maxine Waters, Sean Casten und Brad Sherman unterzeichnet – alle drei sind Mitglieder des US-Repräsentantenhauses. Sie erklären, dass die SEC seit Anfang 2025 mindestens zwölf laufende Kryptoverfahren abrupt eingestellt habe.

Darunter seien auch Verfahren gegen Binance, Coinbase und Kraken, bei denen die Behörde zuvor gerichtliche Erfolge erzielt hatte.

Die Abgeordneten stellen einen direkten Zusammenhang zu finanziellen Verbindungen zwischen der Kryptobranche und Präsident Donald Trump her. Sie verweisen auf Spenden und geschäftliche Beziehungen, die mit dem Einstellen der Verfahren zusammenfallen.

Dies erwecke den Anschein, dass politische Macht käuflich sei.

Justin Sun verstärkt die Bedenken

Besonders scharf kritisieren die Demokraten den Umgang mit dem Fall Justin Sun, Gründer des TRON-Netzwerks. Die SEC hatte Sun im Jahr 2023 wegen des Anbietens nicht registrierter Wertpapiere, Betrugs und Marktmanipulation angeklagt.

Doch kurz nach Trumps Amtseinführung Anfang 2025 wurde das Verfahren pausiert – und unter Atkins mehrfach verlängert.

Waters weist darauf hin, dass Sun in diesem Zeitraum Millionenbeträge in Unternehmen investierte, die Verbindungen zur Trump-Familie aufweisen. So habe er mindestens 60 Millionen Euro in World Liberty Financial (WLFI) gesteckt – ein Kryptoprojekt mit engen Verbindungen zum Präsidenten.

Darüber hinaus wurde er als einer der größten Käufer der Memecoin TRUMP genannt. Wie im Mai unter den Altcoin-News berichtet wurde, verschaffte ihm dies eine Einladung zu einem Abendessen im Weißen Haus.

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Vertrauen in die Aufsicht unter Druck

Aus Sicht der Demokraten entsteht der Eindruck eines „Pay-to-Play“-Systems: Wer in trumpnahe Projekte investiert, kann auf Nachsicht bei der Regulierung hoffen. Das untergrabe das Vertrauen von Anlegern und die Glaubwürdigkeit der SEC.

Die Abgeordneten fordern daher, dass die SEC das Verfahren gegen Sun wieder aufnimmt oder zumindest eine inhaltliche Einigung erzielt. Zudem verlangen sie vollständige Transparenz über interne Entscheidungsprozesse und mögliche externe Einflussnahme.

Das öffentliche Vertrauen in die Aufsicht und die Unabhängigkeit der SEC stehe auf dem Spiel.

Die Kritik deckt sich mit einem Bericht der Watchdog-Organisation Public Citizen. Seit Trumps Rückkehr ins Amt wurden laut dem Bericht 159 Durchsetzungsverfahren gegen Unternehmen eingestellt oder ausgesetzt.

Dadurch konnten betroffene Firmen potenziellen Bußgeldern in Höhe von insgesamt 2,6 Milliarden Euro entgehen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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