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Krypto-Betrüger stehlen 1,2 Millionen Euro und geben sich als Polizei aus

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Krypto-Betrüger stehlen 1,2 Millionen Euro und geben sich als Polizei aus

Foto: Emmanuel Nalli/Shutterstock

Betrüger haben mehr als 1 Million britische Pfund von neun Bürgern in Kent gestohlen. Während eines Datenlecks in England lagen die persönlichen Daten von Bürgern offen auf der Straße.

Dadurch konnten sich die Betrüger als Polizei ausgeben und Zugang zu den Zugangscodes der Wallets der Opfer erhalten. Anschließend machten sie sich mit deren Besitztümern davon.

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Die Warnung der Polizei von Kent

Am 1. März 2025 warnte die Polizei von Kent bereits vor Betrugspraktiken mit Kryptowährungen. Betrüger hatten Zugang zu den persönlichen Informationen der Einwohner von Kent erhalten. Sie missbrauchten diese Informationen, um gefälschte Berichte zu erstellen. Diese sollten angeblich von Action Fraud stammen, einer Abteilung der britischen Regierung.

Diese gefälschten Berichte wurden dann genutzt, um Kontakt mit potenziellen Opfern aufzunehmen. Den Opfern wurde mitgeteilt, dass sie untersucht würden und dass sie einen Anruf von ihrem Krypto-Wallet-Anbieter erhalten würden.

Detective Sergeant Darryll Paulson warnte die Einwohner von Kent nochmals davor, persönliche Informationen am Telefon an Personen weiterzugeben, die behaupten, von der Polizei zu sein. Er wies darauf hin, dass Betrüger ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen, um potenzielle Opfer einzuschüchtern und sie dazu zu bringen, genau das zu tun, was die Betrüger wollen.

Der zweite Anruf

Die Opfer erhielten daraufhin ein zweites Telefonat, bei dem sie einen „Sicherheitsbeamten“ am Telefon hatten. Dieser Beamte zwang die Opfer dazu, die Seed-Phrasen ihrer Krypto-Wallets preiszugeben. Eine Seed-Phrase besteht aus 12 bis 24 häufig verwendeten Wörtern einer Sprache.

Wer die Seed-Phrase einer Wallet besitzt, kann auf die darin enthaltenen Kryptowährungen zugreifen. Dabei spielt es keine Rolle, von welchem Gerät dies geschieht.

Sobald die Betrüger die Seed-Phrase kannten, konnten sie die Wallet öffnen und die darin enthaltenen Coins auf ihre eigenen Adressen übertragen, bevor sie diese verkauften.

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Paulson ermutigt Bürger, Anzeige zu erstatten

Der Detective betonte, dass sich niemand schämen müsse und dass das Melden von Betrug die beste Wahl sei.

Seiner Meinung nach kann es jedem passieren, wenn man kurz abgelenkt ist oder nicht merkt, was vor sich geht. Wenn man Anzeige erstattet, können die Behörden den Fall bearbeiten und prüfen, ob die Gelder noch zurückgeholt werden können.

Es ist auf jeden Fall klar, dass man die Seed-Phrase niemals an jemanden weitergeben sollte, denn dann können sie alle deine Gelder stehlen. Egal wer anruft – niemals tun!

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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