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Bessere Regulierung und klarere Spielregeln öffnen die Tür für große Unternehmen, um mit Krypto zu starten, heißt es in einem aktuellen Bericht der Investmentbank Goldman Sachs. Laut der Bank entwickelt sich der Sektor dadurch von einer spekulativen Nische zu einem vollwertigen Bestandteil der finanziellen Infrastruktur.
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Regulierung als Schlüsselfaktor für den Kryptomarkt
Goldman Sachs zufolge stellt fehlende regulatorische Klarheit seit Jahren das größte Hindernis für große Finanzinstitute dar, ernsthaft in den Kryptomarkt einzusteigen. Diese Situation scheint sich nun rasch zu ändern.
In den Vereinigten Staaten liegen mehrere Gesetzesvorschläge auf dem Tisch, die genau regeln sollen, wie der Kryptosektor reguliert werden soll und welche Aufsichtsbehörde für welchen Bereich zuständig ist.
Die Bank weist darauf hin, dass 35 Prozent der befragten Institutionen regulatorische Unsicherheit als das größte Hindernis nennen. Gleichzeitig sehen 32 Prozent klare Regeln als den entscheidenden Treiber für eine weitere Adoption.
Dieses Spannungsfeld könnte im Jahr 2026 durchbrochen werden – insbesondere dann, wenn eine neue Marktstrukturgesetzgebung noch vor den US-Zwischenwahlen verabschiedet wird.
Timing entscheidend – das Interesse wächst
Das Timing ist entscheidend. Sollte die Gesetzgebung auf die Zeit nach den Midterm-Wahlen verschoben werden, könnte politische Unsicherheit den Prozess erneut verzögern. Goldman nennt daher die erste Hälfte des Jahres 2026 als entscheidenden Moment für die Branche.
Obwohl das Interesse institutioneller Investoren zunimmt, bleiben die tatsächlichen Allokationen bislang begrenzt. Aktuell halten institutionelle Vermögensverwalter rund sieben Prozent ihres verwalteten Vermögens in Kryptowährungen.
Doch 71 Prozent geben an, ihre Krypto-Exponierung innerhalb der nächsten zwölf Monate erhöhen zu wollen – ein klares Zeichen für weiteres Wachstumspotenzial.
Wachstum durch börsengehandelte Fonds
Dieses Wachstum zeigt sich bereits in regulierten Produkten. Seit der Zulassung von Bitcoin (BTC)-ETFs im Jahr 2024 ist deren gemeinsamer Marktwert auf rund 115 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Auch Ethereum (ETH)-ETFs überschritten Ende 2025 die Marke von 20 Milliarden US-Dollar. Hedgefonds ziehen nach – die Mehrheit hat mittlerweile Krypto in der Bilanz und erwägt weitere Engagements.
Goldman erwartet darüber hinaus, dass die nächste Wachstumsphase nicht allein im Bereich des Handels liegt. Tokenisierung, Dezentralisierung und stabile Kryptowährungen (Stablecoins) werden als zentrale Säulen genannt.
Neue Gesetze für Stablecoins, die u. a. Reserveanforderungen und Aufsichtspflichten definieren, haben laut der Bank zu einer Marktstruktur beigetragen, die sich inzwischen auf eine Gesamtbewertung von nahezu 300 Milliarden US-Dollar zubewegt.
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