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Ein 26-jähriger israelischer Reservist ist laut der Times of Israel wegen Spionage für Iran angeklagt worden. Er soll im Austausch für 1.000 US-Dollar in Kryptowährungen militärische Geheimnisse an iranische Agenten verkauft haben. Darunter befinden sich auch Details zum Luftabwehrsystem „Iron Dome“.
Kurz zusammengefasst
- Ein Reservist des Iron-Dome-Luftabwehrsystems wird verdächtigt, Staatsgeheimnisse an Iran weitergegeben zu haben.
- Für die Informationen erhielt er Berichten zufolge eine Zahlung von 1.000 US-Dollar in Kryptowährungen.
- Dem Mann drohen eine lebenslange Haftstrafe oder sogar die Todesstrafe.
Militärische Geheimnisse im Austausch gegen Krypto
Der Verdächtige, Raz Cohen aus Jerusalem, wird beschuldigt, sensible Informationen an den iranischen Geheimdienst weitergegeben zu haben. Laut Gerichtsdokumenten – so die Times of Israel – teilte er Details über militärische Standorte sowie die Namen israelischer Sicherheitsbeamter.
Die Zahlung in Höhe von 1.000 US-Dollar erfolgte in Kryptowährungen. Diese Zahlungsmethode ist bei illegalen Transaktionen beliebt, da Gelder leicht grenzüberschreitend transferiert werden können und Zahlungen schwer nachverfolgbar sind.
Ermittler gehen davon aus, dass Cohen wusste, dass er mit iranischen Agenten zusammenarbeitete und für seine Handlungen bezahlt wurde. Der Kontakt bestand über mehrere Monate.
Schwere Anklage mit hohem Strafmaß
Die Anklagen gegen Cohen wiegen schwer. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, dem Feind in Kriegszeiten geholfen und Informationen weitergegeben zu haben, die die Staatssicherheit gefährden können.
Auf die schwerste Anklage stehen lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe, wobei Letztere in Israel nur selten vollstreckt wird. Obwohl in der Anklage von „Kriegszeiten“ die Rede ist, soll die Spionage bereits Monate vor dem aktuellen Krieg stattgefunden haben.
Behörden warnen vor Online-Rekrutierung
Die israelische Polizei und der Sicherheitsdienst Shin Bet warnen Bürger in einer gemeinsamen Erklärung. Sie rufen dazu auf, nicht auf Kontaktanfragen unbekannter ausländischer Agenten einzugehen – insbesondere nicht, wenn Geld angeboten wird.
Laut den Behörden versuchen feindliche Agenten aktiv, Israelis über soziale Medien zu rekrutieren. Die Ermittlungen erfolgen in Zusammenarbeit zwischen dem Shin Bet und einer Spezialeinheit der Polizei für internationale Kriminalität.
Der Fall wird vor dem Gericht in Jerusalem verhandelt.
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