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In Brüssel hat ein Gericht sieben junge Männer zu langen Haftstrafen verurteilt, weil sie eine gewaltsame Entführung geplant hatten. Die Bande hatte es auf zwei Teenager abgesehen, die mit einem erfolgreichen Krypto-Investor verwandt sind.
Der Plan wurde in letzter Minute durch eine groß angelegte Polizeiaktion vereitelt.
Kurz zusammengefasst
- Sieben Bandenmitglieder erhalten in Brüssel Haftstrafen von 12 und 14 Jahren für die Planung einer Entführung.
- Die Gruppe hatte eine „Folterkammer“ mit Sägen, Zangen und Plastikfolie eingerichtet.
- Der Fall passt in einen Trend von Gewalt gegen wohlhabende Krypto-Investoren in Belgien und Frankreich.
Hohe Strafen für gewaltsamen Plan
Das Gericht in Brüssel verhängte hohe Haftstrafen gegen die sieben Verurteilten. Zwei Männer erhalten 14 Jahre, die anderen fünf jeweils 12 Jahre. Sie wurden wegen der Vorbereitung einer Entführung und Geiselnahme verurteilt.
Die Bande plante, zwei Teenager in einem Wohnviertel in Braine-l’Alleud (Wallonisch-Brabant) zu entführen. Ziel war es, Lösegeld von ihrem Verwandten zu erpressen, der ein Vermögen mit Krypto-Investitionen verdient hatte.
Polizei verhinderte „beispiellose Gewalt“
Der Plan scheiterte durch eine groß angelegte Polizeiaktion. Dank der Zusammenarbeit zwischen französischen und belgischen Ermittlern wurden die Verdächtigen festgenommen, als sie gerade am Wohnhaus der Opfer ankamen. Laut Polizei wurde damit „eine Tat von beispielloser Gewalt“ verhindert.
Aus den Vorbereitungen ging hervor, wie weit die Bande gehen wollte. In einem Haus in Gerpinnes (Hennegau) hatten sie einen Raum vollständig mit Plastikfolie ausgekleidet. Zudem lagen bereits Gegenstände für die Geiselnahme und Folter bereit.
In dem Raum fand die Polizei unter anderem Kabelbinder, Sägen, Zangen und Hämmer. Laut Ermittlern belegt dies, dass die Täter extreme Gewalt anwenden wollten, um das Lösegeld zu erpressen.
Der mutmaßliche Anführer der Gruppe, der 24-jährige Badiss Mohamed Amide Bajjou, wurde im Juni 2023 in Marokko festgenommen. Er wurde international gesucht und wird auch mit mehreren Entführungen in Frankreich in Verbindung gebracht.
Jagd auf Krypto-Besitzer ist nicht neu
Der Fall steht nicht für sich allein. Kriminelle haben es häufiger auf Personen abgesehen, die durch Kryptowährungen reich geworden sind. Die Staatsanwaltschaft verwies während des Prozesses auf eine frühere Entführung in Frankreich, an der einer der Verdächtigen ebenfalls beteiligt gewesen sein soll.
Bei dieser Geiselnahme wurde dem Opfer ein Finger abgeschnitten.
Auch in Belgien gab es einen ähnlichen Fall. Im Dezember 2023 wurde die Ehefrau des Krypto-Influencers Stephane Winkel in Vorst entführt. Die Täter forderten 11 Millionen Euro in Bitcoin (BTC) und anderen digitalen Währungen.
Die Entführung scheiterte, nachdem der Transporter der Täter während einer Polizeiverfolgung verunglückte.
Die Ermittlungen zur Rolle des mutmaßlichen Drahtziehers Bajjou dauern noch an. Die belgische Justiz hofft, dass Marokko ihn ausliefert, damit er sich auch in Belgien vor Gericht verantworten kann.
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