Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Günstiger Kaffee, teurer Bitcoin? Das machen neue US-Zölle mit Krypto

Bitcoin-BTC
icon-regulering
Regierung und …
Café barato, ¿Bitcoin caro? Así afectan los nuevos aranceles de EE. UU.

Scott Bessent, der amerikanische Finanzminister. Foto: Maxim Elramsisy/Shutterstock

Der US-Finanzminister Scott Bessent ließ heute wissen, dass die Regierung von Präsident Donald Trump demnächst Pläne präsentiert, um die Preise von Produkten wie Kaffee und Bananen zu senken. Welche Auswirkungen hat dies auf den Kryptomarkt und, noch wichtiger, deine Krypto-Wallet?

WSJ: ‚1,5 Mrd. über Binance nach Iran‘ – Börse dementiert
WSJ: '1,5 Mrd. über Binance nach Iran' – Börse dementiert

Zölle runter für Kaffee und Obst

Während eines Interviews bei „Fox & Friends“ sagte Bessent, dass die Vereinigten Staaten wahrscheinlich die Einfuhrzölle auf Produkte senken werden, die das Land selbst nicht produziert. „Kaffee ist eines davon, ebenso wie Bananen und anderes Obst“, so der Finanzminister.

Die Preise von Kaffee und Obst sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Ein Pfund gemahlener Kaffee kostet jetzt durchschnittlich 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Preis von Bananen stieg seit dem Frühjahr um etwa 5 Prozent. Das liegt größtenteils an den hohen Einfuhrzöllen, die die Regierung zuvor auf Länder wie Brasilien und Kolumbien erhob, wichtige Lieferanten von Kaffeebohnen. Sieh dir hier das Interview mit Scott Bessent an:

Inflation und Kaufkraft im Rampenlicht

Trump will mit diesen Maßnahmen zeigen, dass er etwas gegen die steigenden Preise unternimmt, unter denen die Amerikaner leiden. Er versprach, dass Verbraucher schnell einen Unterschied bemerken werden, weil niedrigere Zölle die Preise im Supermarkt direkt senken können. Laut Minister Bessent werden sich Amerikaner „Anfang nächsten Jahres besser fühlen“ aufgrund sinkender Inflation und steigender Löhne.

Die Regierung versucht damit auch, politischen Druck zu verringern, denn hohe Preise und wirtschaftliche Unsicherheit sind wichtige Themen im Vorfeld der Wahlen im nächsten Jahr.

Hohe Inflation in den USA schürt Sorgen um Wirtschaft und Krypto
Hohe Inflation in den USA schürt Sorgen um Wirtschaft und Krypto

Was bedeutet das für den Kryptomarkt?

Die Handelspolitik von Trump sorgt schon seit einiger Zeit für Unruhe auf den Finanzmärkten. Das wirkt sich oft auf Krypto aus. In dem Moment, in dem plötzlich neue Zölle angekündigt werden, geraten Anleger in Panik und verkaufen riskante Vermögenswerte wie Aktien und Bitcoin. Anfang November führte eine neue Zollrunde noch zu einem Crash, bei dem mehr als 17,5 Milliarden Euro in Krypto liquidiert wurden.

Wenn Trump danach wieder nachgiebiger wird, erholt sich der Markt meist schnell. Diese Schwankungen ähneln sogenannten Pump-and-Dump-Bewegungen, bei denen Preise erst nach oben schießen und danach schnell fallen.

Auf längere Sicht können Zölle indirekt auch günstig für Krypto ausfallen. Wenn Preise weiter steigen und die Inflation zunimmt, suchen Menschen oft Alternativen, um ihren Geldwert zu schützen. Bitcoin wird dann als eine Art digitales Gold gesehen.

Vorerst scheinen niedrigere Zölle gute Nachrichten für Verbraucher in den Vereinigten Staaten zu sein, aber Anleger bleiben wachsam, denn eine neue Aussage von Trump kann den Bitcoin-Kurs innerhalb weniger Stunden in die andere Richtung lenken.

Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich

Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.

Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.

Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.

🤖 Bots ansehen & registrieren

Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo

Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.

Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.

👀 Ansehen & sichern
Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Anleitung: So lässt du ChatGPT oder Claude XRP automatisch handeln
Anleitung: So lässt du ChatGPT oder Claude XRP automatisch handeln
  • 14/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Pi Network Kurs fällt um 30 % nach Listing auf Kraken
Pi Network Kurs fällt um 30 % nach Listing auf Kraken
  • 14/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin auf €170.000 durch Pensionsgelder? Das musst du wissen
Bekannter Analyst warnt: Bitcoin könnte auf 10.000 Dollar fallen
  • 15/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Robert Kiyosaki bevorzugt Bitcoin vor Gold
Robert Kiyosaki: ‚Bitcoin auf $750.000 wenn Blase platzt‘
  • 19/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Droht ein größerer Immobiliencrash als 2007? Folgen für Bitcoin
Droht ein größerer Immobiliencrash als 2007? Folgen für Bitcoin
  • 20/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Regierung und Regulierung

Kryptomarkt zeigt extreme Angst nach neuestem US-Zinsentscheid
Kryptomarkt zeigt extreme Angst nach neuestem US-Zinsentscheid
  • 19/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Warum Japans Zinsentscheidung den Kryptomarkt bewegt
Warum Japans Zinsentscheidung den Kryptomarkt bewegt
  • 19/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Fed-Streit könnte Zinssenkung beschleunigen – bullish für Bitcoin
Der Kryptomarkt stellt sich auf eine turbulente Woche ein
  • 16/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis