Amal Bell Amal Bell
3 min. Lesedauer

Google droht Milliardenstrafe wegen KI-Verhalten

Bitcoin-BTC
icon-regulering
Regierung und …
Google droht Milliardenstrafe wegen KI-Verhalten

Foto: Skorzewiak/Shutterstock

Die Europäische Kommission hat ein offizielles Verfahren eingeleitet, um zu untersuchen, wie Google Inhalte von Web‑Verlagen und YouTube‑Videos für seine KI‑Dienste nutzt.

Dabei geht es um Funktionen wie „AI Overviews“ und „AI Mode“, die Zusammenfassungen auf Basis von Online‑Informationen generieren.

Laut Brüssel erhalten Verlage keine faire Vergütung und können kaum Einspruch erheben, ohne ihre Sichtbarkeit in der Google‑Suche zu verlieren. Damit könnte das Unternehmen gegen EU‑Wettbewerbsregeln verstoßen.

Wichtiges Kryptogesetz macht Ende des Monats neuen Schritt in USA
Wichtiges Kryptogesetz macht Ende des Monats neuen Schritt in USA

Machtmissbrauch

Nach Ansicht der Kommission könnte Google den Wettbewerb verzerren, indem es sich selbst Vorrechte auf riesige Mengen an Online‑Inhalten einräumt.

Diese Informationen werden genutzt, um KI‑Funktionen auf der Ergebnisseite zu speisen, etwa KI‑gestützte Zusammenfassungen. Verlage berichten, dass diese Funktionen zu weniger Besuchern auf ihren Webseiten führen, während Google von ihrer journalistischen Arbeit profitiert.

Die Kommission will daher prüfen, ob Google damit gegen europäische Wettbewerbsregeln verstößt.

Verlage stehen laut Kommission vor einer schwierigen Wahl, sie lassen zu, dass Google ihre Artikel ohne Bezahlung für KI‑Zusammenfassungen verwendet – oder sie riskieren eine schlechtere Platzierung in den Suchergebnissen.

Für Content‑Creator auf YouTube, etwa zu Bitcoin (BTC) oder Kursentwicklungen, gilt Ähnliches: Sobald Videos hochgeladen werden, erhält Google automatisch das Recht, diese für KI‑Training zu nutzen – während konkurrierende KI‑Unternehmen das nicht dürfen.

Innovation ausbremsen?

Google entgegnet, dass das Verfahren Innovation bremsen könne, und betont, dass der Wettbewerb im KI‑Markt größer sei als je zuvor. Das Unternehmen erklärt, weiterhin mit Verlagen, Creators und Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten zu wollen, um KI‑Produkte verantwortungsvoll einzuführen.

Der European Publishers Council bezeichnet den Schritt der EU als notwendig und rechtzeitig.

Die Organisation warnt schon länger, dass Googles KI‑Funktionen stark auf professionell erstellte journalistische Inhalte zurückgreifen – ohne faire Vereinbarungen über Vergütung oder Nutzungsbedingungen.

Verlage betonen, dass sie nicht gegen Innovation sind, aber verhindern wollen, dass ihre Arbeit einfach weiterverwendet wird. Sollte Google gezwungen werden, Verlage zu entschädigen, könnte das die Spielregeln für KI‑Modelle verändern.

Andere Entwickler müssten dann möglicherweise ebenfalls Zugang zu denselben Daten erhalten oder vergleichbare Vereinbarungen treffen.

Ex-Bürgermeister New York unter Beschuss nach dubioser Krypto-Lancierung
Ex-Bürgermeister New York unter Beschuss nach dubioser Krypto-Lancierung

Breiteres Signal

Das Verfahren reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen gegen große Tech‑Konzerne. So erhielt Google im September eine Strafe von 2,95 Milliarden Euro, weil seine eigene Werbetechnologie gegenüber der Konkurrenz bevorzugt wurde.

Brüssel verpflichtete das Unternehmen damals, diese Bevorzugung zu beenden und seine Werbekette fairer zu gestalten.

Auch Meta wird untersucht, da sein eigener KI‑Chatbot auf WhatsApp läuft, während Wettbewerber keinen Zugang zur Plattform erhalten. Frühere Untersuchungen zeigten zudem, dass Meta Milliarden mit irreführender Werbung verdient hat.

Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich

Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.

Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.

Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.

🤖 Bots ansehen & registrieren

Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo

Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.

Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.

👀 Ansehen & sichern
Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

Gerade eingetroffen
Trending
Eine neue Kryptowährung auf Bitvavo schießt um 300 % in die Höhe
Eine neue Kryptowährung auf Bitvavo schießt um 300 % in die Höhe
  • 22/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Seltenes Signal bei Cardano – Zuvor folgten 175 % Kursplus
Seltenes Signal bei Cardano – Zuvor folgten 175 % Kursplus
  • 20/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Japan schlägt Alarm bei Bitcoin – Banken reagieren umgehend
Japan schlägt Alarm bei Bitcoin – Banken reagieren umgehend
  • 21/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Este gestor financiero ve a Bitcoin llegando a $1 millón
Vermögensverwalter prognostiziert: Ein Bitcoin wird 1 Million Dollar wert
  • 23/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
450 Mio. Euro verloren – Kryptomarkt stürzt ab
Cardano fällt 10 Prozent und Handel crasht 95 Prozent, aber Wale schlagen zu
  • 22/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Regierung und Regulierung

Niederlande führen Steuer auf unrealisierte Bitcoin-Gewinne ein – was das für Europa bedeutet
Unrealisierte Gewinne bald steuerpflichtig? Niederlande machen Ernst
  • 22/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Robinhood-CEO lobt Europa: „USA bleiben bei Krypto zurück“
EU startet neue Kryptoregeln – das kommt auf Sie zu
  • 22/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Trump treibt Krypto-Regulierung wieder voran
Trump treibt Krypto-Regulierung wieder voran
  • 22/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis