Foto: Gorodenkoff/Shutterstock
In Frankreich wurde ein Mann verhaftet, der verdächtigt wird, Dutzende Millionen Dollar an Kryptowährungen aus Wallets der US-Regierung gestohlen zu haben.
Es handelt sich um John „Lick“ Daghita, den Sohn eines Unternehmers, dessen Firma ausgerechnet beim Verwalten von Kryptowährungen hilft, die von der Regierung beschlagnahmt wurden.
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Aufmerksamkeit auf Krypto-Wallet durch „Band-for-Band“-Streit
Französische und amerikanische Behörden arbeiteten zusammen, um Daghita im französischen Teil der Insel Sint Maarten (Saint Martin) zu verhaften. Laut den Vorwürfen soll er mehr als 46 Millionen Dollar aus Krypto-Wallets abgezweigt haben, die mit Beschlagnahmungen der US-Regierung verbunden waren.
Die Ermittlungen liefen bereits seit Monaten. Der Fall nahm Fahrt auf, nachdem der Blockchain-Analyst ZachXBT eine auffällige Wallet entdeckte, die seiner Meinung nach Daghita gehörte.
In dieser Wallet befanden sich etwa 12.540 Ethereum (ETH), die zu diesem Zeitpunkt einen Wert von über 36 Millionen Dollar hatten. Daghita soll selbst Aufmerksamkeit auf sich und seine Wallets gelenkt haben, indem er online mit seinem großen Krypto-Vermögen prahlte.
In einem Telegram-Streit mit einem anderen mutmaßlichen Cyberkriminellen, einer sogenannten „Band-for-Band“-Diskussion, versuchten beide Seiten zu beweisen, dass sie große Mengen an Kryptowährungen kontrollieren.
Laut den US-Behörden wurde das Verfahren intensiviert, nachdem die Hinweise rund um diese Wallet immer stärker wurden.
Zugang zu Krypto-Systemen
Besonders brisant an dem Fall ist die Rolle des Unternehmens von Daghitas Vater. Sein Vater leitet einen US-Contractor, der technologische Unterstützung für verschiedene Regierungsbehörden liefert.
Dieses Unternehmen hilft unter anderem beim Verwalten von Kryptowährungen, die im Rahmen von Strafverfahren beschlagnahmt wurden.
Wenn US-Behörden beispielsweise große Mengen Bitcoin (BTC) oder Ethereum beschlagnahmen, werden diese Vermögenswerte oft vorübergehend in speziellen Wallets gespeichert. Contractors können dabei am technischen Management oder an der Abwicklung dieser Vermögenswerte beteiligt sein.
Laut den Vorwürfen könnte Daghita Zugang zu Informationen oder Systemen rund um diese Wallets gehabt und diesen genutzt haben, um Gelder abzuzweigen.
Auf Fotos, die nach der Festnahme veröffentlicht wurden, ist zu sehen, wie Daghita in Handschellen abgeführt wird. Außerdem soll ein Metallkoffer mit Bargeldbündeln, USB-Sticks und Hardware-Krypto-Wallets beschlagnahmt worden sein.
Die US-Behörden bereiten nun ein Auslieferungsersuchen vor, während die Ermittlungen zu den verschwundenen Kryptowährungen weiterlaufen.
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