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Europawahlen sind extrem wichtig für Krypto, sagt Analyst

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Regierung und …
Kryptosektor fürchtet Chaos: Brüssel plant „EU-SEC“

Foto: Ivan Marc/Shutterstock

Nicht nur in den USA, auch in Europa stehen 2024 Wahlen an. Im Juni finden in der Europäischen Union Parlamentswahlen statt. Diese könnten laut Bitpanda einen großen Einfluss auf die Politik der Kryptowährungsindustrie haben.

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EU-Wahlen wichtig für Krypto

Am Donnerstag, den 6. Juni kannst du in deinem lokalen Wahllokal für einen Europaabgeordneten deiner Wahl stimmen. Wie auf nationaler Ebene hat auch die europäische Politik einen großen Einfluss auf die Finanzmärkte. Schließlich sind einige wichtige Börsenaufsichtsbehörden wie die Europäische Wertpapieraufsichtsbehörde (ESMA) europäisch. Auch die Markets in Crypto-Asset Regulation (MiCA oder MiCAR) wurde vom Europäischen Parlament auf den Weg gebracht.

Laut Jag Kooner, dem Leiter der Derivateabteilung von Bitpanda, könnten die Wahlen einen großen Einfluss auf die zukünftige Regulierung der Kryptoindustrie haben. In einem Interview mit The Block erklärt er, dass die kommende Abstimmung viel Unsicherheit mit sich bringt.

Ein Wechsel zu einer stärker rechts orientierten Regierung könnte zu einer Verschärfung der Politik führen. In immer mehr europäischen Ländern scheinen rechtsgerichtete Regierungen bevorzugt zu werden, was sich auf europäischer Ebene auswirken könnte. Auf der anderen Seite könnte ein ‚kryptofreundliches‘ Ergebnis die im letzten Jahr verabschiedete MiCA-Gesetzgebung unterstützen. Welche Parteien für den Markt am günstigsten oder am ungünstigsten wären, verrät Kooner nicht.

Europa wartet noch auf mehr Krypto-Klarheit

Während MiCAR bereits verabschiedet und teilweise umgesetzt wurde, gibt es noch verschiedene Gesetzesvorschläge, die noch nicht vollständig vom Parlament verabschiedet wurden. So hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) Anfang des Jahres einen Gesetzesentwurf für Stablecoins vorgelegt. Ein anderes, sehr strenges Gesetz wurde jedoch abgelehnt.

Börsengehandelte Fonds für Kryptowährungen sind in der EU schon länger erlaubt, haben aber in den letzten Monaten nicht wirklich davon profitiert. Nachdem die US-Börsenaufsicht SEC Anfang des Jahres mehrere Bitcoin (BTC) Spot ETFs zugelassen hatte, kam es zu einem massiven Kapitalabfluss. Investoren bevorzugten die amerikanischen Spot-ETFs. Sogar eine der größten Banken Europas investierte in einen dieser amerikanischen Fonds.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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