Shutterstock/George Khelashvili
Weltweit beschäftigen sich Finanzinstitute mit Krypto-Technologie, und auch Europa ist aktiv dabei. Die Zentralbank der EU hat inzwischen einen konkreten Plan für die Zukunft ausgearbeitet, um den Euro auf dem sich stetig weiterentwickelnden globalen Finanzmarkt relevant zu halten. Was dieser Plan genau beinhaltet, erfährst du im Folgenden.
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Europäische Zentralbank präsentiert Strategie
Die Europäische Zentralbank (EZB) beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit der Idee eines digitalen Euro, einem Stablecoin, der an den Wert des Euro gekoppelt ist. Nun nimmt der Plan konkrete Formen an: Das Institut hat eine Roadmap vorgestellt, einen Stufenplan für die nahe Zukunft.
Der Plan trägt den Namen Appia – ein strategischer Rahmen für die Entwicklung eines künftigen, tokenisierten Finanzsystems. Also eines Systems, in dem Transaktionen auf der Blockchain stattfinden.
Appia ist die Langzeitstrategie der EZB, um die europäischen Finanzmärkte auf eine Welt vorzubereiten, in der Geld und Vermögenswerte digital auf Blockchains erfasst werden. Konkret geht es um eine Zusammenarbeit zwischen Zentralbanken und beispielsweise Unternehmen, um ein vollständig digitales Finanzsystem aufzubauen – von digitalen Euros bis hin zu digitalen Anleihen.
Darüber hinaus arbeitet die EZB an einer Initiative namens Pontes, die bereits im dritten Quartal 2026 erwartet wird. Pontes ist die Brücke, die dafür sorgt, dass Transaktionen auf Blockchains sicher über die Zentralbank abgewickelt werden, während Appia den größeren Langzeitplan darstellt.
Die Relevanz des Euro steht auf dem Spiel
Der Grund, warum die EZB intensiv daran arbeitet, den Finanzmarkt zu tokenisieren, liegt darin, dass diese Entwicklung weltweit an Fahrt gewinnt. Der Stablecoins-Markt ist in letzter Zeit stark gewachsen, und Experten erwarten, dass dieses Wachstum exponentiell zunehmen wird. Der Großteil der Stablecoins ist jedoch an den US-Dollar gekoppelt.
Mit der Initiative Appia will Europa verhindern, dass das Finanzsystem zunehmend von amerikanischer Technologie und Infrastruktur abhängig wird und der Euro in einer immer digitaleren Welt an Einfluss verliert.
„Die Initiative verfolgt das Ziel, die strategische Eigenständigkeit und Widerstandsfähigkeit Europas zu stärken und den Euro als internationale Währung relevant zu halten“, so die EZB.
Wann der digitale Euro tatsächlich erscheinen wird, ist in der Roadmap nicht konkret festgelegt. Die EZB hatte jedoch bereits bekannt gegeben, 2027 mit einer Testphase zu beginnen, in der bestimmte Zahlungsunternehmen mit dem digitalen Euro arbeiten werden.
Was können wir vom digitalen Euro erwarten? Sollten wir uns auf Widerstand einstellen, oder gibt es vielleicht auch positive Aspekte? In dieser im vergangenen Jahr veröffentlichten Kolumne gehen wir näher darauf ein.
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