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Europa arbeitet inzwischen seit Jahren an einem digitalen Euro. Es soll sich dabei um eine sogenannte Central Bank Digital Currency (CBDC) handeln – also eine Art Kryptowährung, die von der Zentralbank ausgegeben wird.
Das Projekt soll nicht nur für ein modernes europäisches Bezahlsystem sorgen, sondern auch die Abhängigkeit von US-amerikanischen Anbietern wie Visa und Mastercard verringern.
In dieser Woche machten die europäischen Finanzminister einen wichtigen Schritt in Richtung Einführung. Sie genehmigten eine Roadmap, doch die tatsächliche Ausgabe lässt noch sicher mehrere Jahre auf sich warten.
US-Kreditkarten und Stablecoins als Auslöser für den digitalen Euro
Während eines Treffens in Kopenhagen einigten sich die EU-Minister zusammen mit der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, und EU-Kommissar Valdis Dombrovskis auf Vereinbarungen darüber, wie der digitale Euro funktionieren könnte.
Die Minister sollen Mitspracherecht bei der Ausgabe erhalten und auch darüber, wie viele digitale Euro ein Bürger maximal halten darf.
Lagarde bezeichnete den digitalen Euro als „nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern auch eine politische Erklärung über die Souveränität Europas und die Fähigkeit, Zahlungen, auch grenzüberschreitend, über eine europäische Infrastruktur abzuwickeln.“
Die EZB präsentiert den digitalen Euro nicht nur als Möglichkeit, Europa unabhängiger von US-Kreditkarten zu machen, sondern auch als Reaktion auf die weltweite Förderung von Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind und zuletzt von Präsident Donald Trump vorangetrieben wurden.
Möglicherweise noch 2,5 bis 3 Jahre bis zur Einführung
Auch wenn Fortschritte erzielt wurden, bleibt noch viel zu tun. Die EZB, die treibende Kraft hinter dem Projekt, hat bislang noch keine gesetzliche Genehmigung erhalten.
Das Europäische Parlament muss die Gesetzgebung erst noch verabschieden, was im Herbst zu intensiven Debatten führen dürfte. Die EZB hofft, die Regeln bis Juni 2026 fertigzustellen. Danach könnte es noch rund 2,5 bis 3 Jahre dauern, bis die digitale Währung tatsächlich eingeführt wird.
Gleichzeitig gibt es kritische Stimmen, etwa vom spanischen Europaabgeordneten Fernando Navarrete Rojas. Er veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel: „Brauchen wir wirklich einen digitalen Euro?“
Darin bezeichnet er den digitalen Euro als unnötig und warnt vor Risiken in Bezug auf finanzielle Stabilität, Datenschutz und zusätzliche Verpflichtungen wie Betrugsbekämpfung und Anti-Geldwäsche-Regeln.
Der digitale Euro ist nicht nur ein Projekt technischer Innovation, sondern auch ein politisches Instrument, mit dem Europa mehr Kontrolle über sein eigenes Finanzsystem erlangen will. Während einige Mitgliedsstaaten bereits eigene digitale Bezahlsysteme haben, wäre der digitale Euro das erste Zahlungsmittel, das in allen 27 EU-Ländern akzeptiert würde.
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