Foto: Noppasin Wongchum/Shutterstock
Komenden Sommer werden die Regeln für den digitalen Euro bekannt gegeben, sagt EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone. Dies soll dem Finanzsektor und der europäischen Wirtschaft die Möglichkeit geben, sich vorzubereiten und ihre Systeme anzupassen.
Laut Cipollone ist dies ein entscheidender Zwischenschritt, bevor 2027 die erste Testphase beginnt.
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Kurz zusammengefasst:
- Die EZB wird diesen Sommer die Anforderungen und technischen Rahmenbedingungen für den digitalen Euro veröffentlichen, damit sich Unternehmen vorbereiten können.
- In der zweiten Hälfte des Jahres 2027 soll die erste Testphase des digitalen Euro starten.
- Der digitale Euro soll die Europäische Union unabhängiger von internationalen Finanzdienstleistern machen und mit digitalen Dollar konkurrieren.
Standards für den digitalen Euro
Im kommenden Sommer wird die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt geben, welche Regeln für den digitalen Euro gelten werden. Dabei geht es sowohl um technische Protokolle als auch um rechtliche Anforderungen.
Auf Basis dieser Vorgaben können sich Unternehmen darauf vorbereiten, den digitalen Euro in ihre Dienstleistungen zu integrieren, erklärte EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone in einer Rede:
„Bis zum Sommer erwarten wir eine Ankündigung zu den europäischen Standards, die für den digitalen Euro gelten werden. Danach werden wir eng mit Marktteilnehmern zusammenarbeiten, um sie bei der möglichst schnellen Integration dieser neuen Standards zu unterstützen.“
Digitaler Euro
Wird der digitale Euro genehmigt, folgt in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 eine erste Testphase. Diese soll insgesamt zwölf Monate dauern.
Unternehmen können sich bis zur Frist im Mai für diese Testphase anmelden. Nach Abschluss der Tests könnte die tatsächliche Einführung des digitalen Euro frühestens im Jahr 2029 erfolgen.
Die EZB prüft laut Cipollone zwei Wege zur Einführung des digitalen Euro. Zum einen könnte er über eine Zahlungskarte genutzt werden, die zusätzlich zur bestehenden Debitkarte funktioniert. Alternativ könnte der digitale Euro als zusätzliche Option in bestehende Zahlungsmethoden integriert werden.
Ein einheitliches europäisches Zahlungssystem
Der digitale Euro soll eine digitale Alternative zu Bargeld darstellen. Geplant ist ein öffentliches Zahlungssystem, das von Finanzdienstleistern ihren Kunden angeboten werden kann. Der digitale Euro soll in bestehende Plattformen und Online-Banking-Umgebungen integriert werden.
Mit dem digitalen Euro will die EZB die europäische Finanzinfrastruktur stärken.
Die Europäische Union möchte dadurch mehr Kontrolle über den Zahlungsverkehr gewinnen und ihre Abhängigkeit von großen, nicht-europäischen Finanzdienstleistern verringern. Langfristig strebt die EU ein einheitliches europäisches Zahlungssystem an.
Zudem wird die Entwicklung des digitalen Euro aktuell beschleunigt, da die USA stark auf digitale Dollar setzen.
Digitaler Euro ist keine Kryptowährung
Ein digitaler Euro ist zwar eine digitale Währung, unterscheidet sich jedoch grundlegend von Kryptowährungen wie Bitcoin. Der wichtigste Unterschied liegt darin, dass Kryptonetzwerke dezentral organisiert sind, während beim digitalen Euro die EZB die Kontrolle behält.
Dennoch bringt der digitale Euro – ähnlich wie Krypto – neue Möglichkeiten mit sich, etwa programmierbare Zahlungen, Offline-Zahlungen und neue Wege zur Aufteilung von Rechnungen.
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