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Digitale Euro rückt näher: EZB bereit für politische Zustimmung

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Foto: Fabrizio Maffei/Shutterstock

Der digitale Euro rückt offenbar immer näher. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass die Institution bereit ist, den digitalen Euro einzuführen. Nun liegt der Ball beim Europäischen Rat und dem Europäischen Parlament für die endgültige Genehmigung.

Das Projekt soll Europa mit einer sicheren, digitalen Alternative zu Bargeld ausstatten, die für die Zukunft des Zahlungsverkehrs gerüstet ist.

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Digitale Euro bereit für grünes Licht aus der Politik

„Wir haben unsere Arbeit getan, wir haben die Vorbereitungen getroffen, aber jetzt ist es am Europäischen Rat und später sicherlich auch am Europäischen Parlament zu beurteilen, ob der Vorschlag der Kommission zufriedenstellend ist und wie er in Gesetzgebung umgesetzt oder angepasst werden kann“, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde und machte damit deutlich, dass nun die Politik am Zug ist.

Der digitale Euro wird als strategisches Instrument für die Zukunft Europas betrachtet. Neben der Bereitstellung eines modernen Zahlungsmittels soll die Währung laut EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone auch die Kontinuität von Zahlungen gewährleisten – selbst bei Cyberangriffen oder Stromausfällen, die das traditionelle Bankensystem stören könnten.

Geplant ist, dass der digitale Euro in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 eingeführt wird, im Einklang mit der Entwicklung anderer eurogestützter Stablecoins unter dem MiCA-Regulierungsrahmen.

„Unser Ziel ist es sicherzustellen, dass es im digitalen Zeitalter eine Währung gibt, die den Eckpfeiler der Stabilität für das Finanzsystem bildet“, so Lagarde.

Angst vor amerikanischen Stablecoins

Der digitale Euro wird als zukunftsorientiertes Projekt positioniert, das Stabilität und Zugänglichkeit vereint, während die EZB weiterhin auf Inflation und finanzielle Sicherheit achtet. Für Europa könnte der digitale Euro eine wichtige Rolle bei der Regulierung digitaler Zahlungen spielen.

Der Ruf nach einem digitalen Euro wurde lauter, nachdem die USA Fortschritte bei der Gesetzgebung zu Stablecoins gemacht hatten. Dadurch entstand die Sorge, dass die Dominanz des Dollars weiter zunehmen und der Euro dadurch verdrängt werden könnte.

Es wurde daher als wichtig erachtet, ein europäisches Gegenstück zu amerikanischen Stablecoins wie USDt und USDC zu schaffen – in Form eines digitalen Euro.

Während der Pressekonferenz sollte auch eine Entscheidung über eine mögliche Zinssenkung fallen, doch diese blieb unverändert. Lagarde erklärte, dass Zinsanpassungen stets auf Grundlage der neuesten wirtschaftlichen und finanziellen Daten getroffen werden, ohne an einem vorab festgelegten Kurs festzuhalten.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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