Amal Bell Amal Bell
2 min. Lesedauer

Die Kryptobank Celsius zahlt 2,5 Milliarden Dollar an Gläubiger zurück

121.000 Opfer haben noch keine Ansprüche geltend gemacht

icon-regulering
Regierung und …
Die Kryptobank Celsius zahlt 2,5 Milliarden Dollar an Gläubiger zurück

Foto: photo_gonzo/Shutterstock

Nach dem Zusammenbruch der Kryptobank Celsius im Jahr 2022 haben nun endlich die Rückzahlungen an die Gläubiger begonnen. Obwohl etwa zwei Drittel der Gläubiger bereits Zahlungen erhalten haben, gibt es noch etwa 121.000 Personen, die bisher keine Ansprüche beim Insolvenzverwalter geltend gemacht haben.

Europa plant Digitalwährung zur Unabhängigkeit von USA
Europa plant Digitalwährung zur Unabhängigkeit von USA

Kryptobank Celsius stürzt nach großem Kursverfall von CEL ab

Im Jahr 2022 brach der Kurs des Tokens Celsius (CEL) vollständig ein. Diese Währung war der Token der Kryptobank Celsius. Der Preisverfall war so gravierend, dass das Unternehmen im Juli 2022 gezwungen war, Insolvenz anzumelden.

Zu diesem Zeitpunkt war die Möglichkeit für Kunden, Geld abzuheben, bereits seit einem Monat ausgesetzt. Das Unternehmen hielt diese Maßnahme damals für notwendig, um seine Position zu verbessern, damit alle Abhebungsanfragen bearbeitet werden konnten.

Die Insolvenz brachte viele rechtliche Komplikationen mit sich. Schließlich einigte sich die Bank mit der US-amerikanischen Federal Trade Commission auf eine Geldstrafe von 4,7 Milliarden Dollar. Zudem erzielte sie eine Einigung mit dem Justizministerium, der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission.

Doch die Einigungen waren nicht das Ende der Geschichte. Der ehemalige Direktor der Bank, Alex Mashinsky, wurde ebenfalls wegen Finanzbetrugs, Kursmanipulation von CEL und Irreführung von Kunden verhaftet. Derzeit wartet Mashinsky die Urteilsverkündung auf freiem Fuß ab, nachdem er eine Kaution in Höhe von 40 Millionen Dollar hinterlegt hat.

Ein Drittel der Opfer hat sich noch nicht gemeldet

Die Bank hat bisher etwa 66 % der Opfer zurückgezahlt. Gerichtsdokumenten zufolge wurden bereits 2,53 Milliarden Dollar an 251.000 Gläubiger ausgezahlt. Mit diesen Zahlungen hat die Bank etwa 84 % aller bei ihr hinterlegten Gelder zurückerstattet.

Nicht alle Gläubiger haben sich jedoch gemeldet. Die 121.000 verbleibenden Opfer haben im Vergleich zu den anderen Anspruchstellern geringere Forderungen. Etwas mehr als die Hälfte dieser Gruppe hat ein Guthaben von unter 100 Dollar, während die andere Hälfte zwischen 100 und 1.000 Dollar hat.

Der Insolvenzverwalter weist darauf hin, dass die Beträge möglicherweise zu gering sind, um die Opfer zu motivieren, tatsächlich Schritte zu unternehmen. Dennoch wird versucht, alle zwei Wochen Gelder über die Krypto-Börse Coinbase zurückzuzahlen, und die PayPal-Codes zur Rückerstattung bleiben gültig.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

Gerade eingetroffen
Trending
Krypto-Crash erklärt: So gingen 16 Milliarden Euro verloren
Altcoins bluten: Warum XRP, Solana und Ethereum tief abstürzen
  • 01/02/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Vermögensriese prognostiziert starkes Jahr für XRP
Vermögensriese prognostiziert starkes Jahr für XRP
  • 29/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Zeigt Bitcoin erneut Muster wie beim Crash 2014?
Zeigt Bitcoin erneut Muster wie beim Crash 2014?
  • 31/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Warum sind die Kryptokurse heute im roten Bereich?
Warum sind die Kryptokurse heute im roten Bereich?
  • 29/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Krypto-Crash: XRP und andere AltcCrypto-Crash: Fakten zur Panik am Kryptomarktoins auf Tiefstand
Crypto-Crash: Fakten zur Panik am Kryptomarkt
  • 01/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Regierung und Regulierung

Banken wollen massiv in Krypto einsteigen, doch die Politik blockiert
Banken wollen massiv in Krypto einsteigen, doch die Politik blockiert
  • 28/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Gold auf Rekordhoch, Bitcoin schwächelt – warum?
Gold auf Rekordhoch, Bitcoin schwächelt – warum?
  • 29/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Ripple kooperiert mit Großbank für schnellere Transaktionen
Ripple kooperiert mit Großbank für schnellere Transaktionen
  • 28/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis