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Blockchain beim globalen Zahlungssystem im Einsatz – „fit für die Zukunft“

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Blockchain beim globalen Zahlungssystem im Einsatz – „fit für die Zukunft“

Foto: VenebergPV/Shutterstock

Das globale Zahlungsnetzwerk Swift entwickelt ein eigenes Blockchain-Netzwerk, um internationale Transaktionen schneller und effizienter abzuwickeln.

Damit tritt dieser Finanzriese in direkte Konkurrenz zur wachsenden Stablecoin-Branche, die mittlerweile auf einen Marktwert von rund 300 Milliarden US-Dollar kommt.

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Swift arbeitet mit Großbanken zusammen

Die „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication“, besser bekannt als Swift, bildet seit 1973 das Rückgrat des internationalen Zahlungsverkehrs. Nun plant das Unternehmen ein groß angelegtes Blockchain-Projekt.

Mehr als dreißig Banken – darunter Bank of America, Citigroup, NatWest, HSBC, Deutsche Bank und Banco Santander – sind an der Entwicklung beteiligt. In Zusammenarbeit mit dem Blockchain-Unternehmen Consensys entsteht ein digitales Hauptbuch, das Transaktionen in Echtzeit über Smart Contracts registriert, validiert und abwickelt.

Zahlungssystem wechselt zur Blockchain

Ziel ist es, die veraltete Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen durch ein rund um die Uhr verfügbares Echtzeitsystem zu ersetzen.

Derzeit benötigen internationale Überweisungen oft mehrere Tage – mithilfe der Blockchain-Technologie könnten sie in wenigen Minuten abgewickelt werden. Swift-CEO Javier Pérez-Tasso bringt die Vision des Unternehmens auf den Punkt:

„Unsere Ambition ist es, leistungsfähige und effektive Lösungen zu bieten – und gleichzeitig die Infrastruktur der Zukunft zu schaffen.“

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Stablecoins setzen Banken unter Druck

Die Entscheidung von Swift kommt nicht zufällig. Stablecoins wie Tether (USDT) dominieren den Kryptomarkt. Allein USDT macht fast 59 % der Stablecoin-Marktkapitalisierung aus – rund 174 Milliarden US-Dollar.

Diese digitalen Vermögenswerte sind an Fiatwährungen gekoppelt und verbinden deren Stabilität mit der Geschwindigkeit und Effizienz von Blockchain-Technologie. Ihr Erfolg zwingt traditionelle Finanzakteure zur Innovation.

Stablecoins gelten aufgrund ihrer einfachen Handhabung als attraktive Lösung für Zahlungen und Transaktionsabwicklungen. Dadurch geraten Banken und Netzwerke wie Swift zunehmend unter Druck. Immer mehr von ihnen suchen aktiv Anschluss an Blockchain-Lösungen.

Erst kürzlich kündigte die Qatar National Bank an, das JPMorgan-Blockchain-Netzwerk Kinexys zu nutzen. Damit sind Dollar-Überweisungen in weniger als zwei Minuten möglich.

Internationale Bedeutung und Ausblick

Das Swift-Projekt wurde im Rahmen des jährlichen Sibos-Kongresses in Frankfurt vorgestellt. Investoren werten es als wichtigen Schritt hin zur globalen Integration von Blockchain in das traditionelle Finanzsystem.

Für Martin Tricaud von der First Abu Dhabi Bank markiert die Entwicklung eines gemeinsamen Blockchain-Ledgers „einen entscheidenden Moment für die Zukunft internationaler Zahlungen“.

Die Einführung eines Blockchain-Netzwerks durch einen etablierten Akteur wie Swift könnte die Finanzwelt grundlegend verändern. Täglich verarbeitet das Unternehmen Millionen von Nachrichten zwischen mehr als 11.500 Finanzinstitutionen weltweit.

Gelingt Swift die globale Integration von Blockchain, könnte dies den Standard für internationale Zahlungen dauerhaft neu definieren.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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