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Der Bitcoin (BTC)-Kurs tut sich weiterhin schwer, weiter zu steigen. Rund um das Niveau von 90.000 Dollar nimmt der Verkaufsdruck zu. Das ist relevant, weil Anleger zunehmend an einer schnellen Zinssenkung durch die US‑Notenbank zweifeln.
Aktuelle Makrodaten aus den Vereinigten Staaten sorgen für eine vorsichtigere Marktstimmung. Investoren verschieben Kapital in sicherere Anlagen. Das geht kurzfristig zulasten der Nachfrage nach Bitcoin.
Zweifel an Zinssenkungen dämpfen die Risikobereitschaft
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Federal Reserve nimmt ab. Das zeigen sinkende Erwartungen am Zinsmarkt. Anleger rechnen mit einer längeren Phase relativ hoher Zinsen.

Wahrscheinlichkeit der Zinsentscheidung der Fed für die FOMC‑Sitzung im Januar 2026, laut CME FedWatch Tool.
Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach US‑Staatsanleihen hoch. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe stabilisiert sich um 4,15 Prozent. Das deutet auf zunehmende Risikoaversion an den Finanzmärkten hin.
In einem solchen Umfeld verliert Bitcoin an Attraktivität als risikoreiches Anlagegut. Anleger entscheiden sich häufiger für Stabilität statt für Wachstum.
Schwache Makrosignale verstärken die Vorsicht
Schwache Daten vom US‑Arbeitsmarkt verstärken dieses Bild. Auch Hinweise auf eine nachlassende Konsumentennachfrage belasten das Sentiment. Große Einzelhändler warnten zuletzt vor sinkenden Gewinnerwartungen.
The total # of jobs in the US increased by 0.8% over the past year, the slowest growth rate since March 2021. In the past 50 years, this type of weakness in the jobs market has preceded a Recession & a spike in the Unemployment Rate 100% of the time.
Is this time different? pic.twitter.com/CNH91RYch5
— Charlie Bilello (@charliebilello) November 20, 2025
Diese Entwicklungen passen zu einer breiteren wirtschaftlichen Abkühlung. In solchen Phasen schneiden risikoreiche Anlagen oft schlechter ab. Das begrenzt den Spielraum für eine neue Bitcoin‑Rallye.
Trotz des dezentralen Charakters von Bitcoin greifen Anleger derzeit häufiger zu sicheren Anlagen. Gold zieht in dieser Phase mehr Interesse auf sich als Kryptowährungen.
Liquidität und Geldpolitik bleiben entscheidend
Auch die Geldpolitik spielt eine Rolle. Die Fed hat in diesem Jahr ihre Bilanz verkleinert und damit Liquidität aus dem Markt gezogen. Das reduziert den Spielraum für starke Kursbewegungen.
Obwohl es Hinweise auf eine weniger straffe Politik gibt, bleibt die Unsicherheit groß. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Jahr 2026 wird geringer eingeschätzt. Daher bleiben viele Händler vorsichtig.
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