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Vergeltungsangriffe des Iran auf wichtige Energieziele in Qatar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sorgen für große Unruhe auf dem Energiemarkt. Der Ölpreis ist dadurch auf fast 110 Dollar (96 Euro) pro Barrel gestiegen. Die Amsterdamer Börse bereitet sich daraufhin auf einen roten Start heute vor.
Kurz zusammengefasst
- Der Iran hat wichtige Energieanlagen in Qatar, den VAE und Saudi-Arabien angegriffen. Qatar meldet „umfangreiche Schäden“.
- Der Konflikt treibt den Ölpreis auf fast 110 Dollar (96 Euro) pro Barrel – mit direkten Folgen für die Weltwirtschaft.
- Die Angriffe sind eine Vergeltung für einen früheren Angriff auf ein iranisches Gasfeld, den Qatar Israel anlastet.
Direkte wirtschaftliche Folgen
Die Spannungen in der Region sind auf den weltweiten Energiemärkten unmittelbar spürbar und haben auch Einfluss auf Bitcoin (BTC). Der Preis für ein Barrel Öl stieg auf fast 110 Dollar. Ein solcher Anstieg macht sich langfristig oft an der Zapfsäule bemerkbar und kann die Inflation weiter anheizen.
Die Unsicherheit nahm weiter zu, nachdem die VAE die Produktion in ihrer Habshan-Gasanlage nach einem gescheiterten Raketenangriff einstellten. Die betroffenen Standorte sind entscheidend für die weltweite Energieversorgung. Der Ras-Laffan-Komplex in Qatar ist beispielsweise der weltweit größte Verarbeiter von Liquefied Natural Gas (LNG).
Insgesamt sorgt die Situation dafür, dass der Bitcoin-Kurs heute Morgen rote Zahlen schreibt.
Koordinierte Angriffe
Der Iran feuerte Raketen und Drohnen auf Ziele in den Nachbarländern ab. Laut der BBC trafen iranische Raketen das Industriegelände Ras Laffan von QatarEnergy. Dieser Standort stand auf einer Liste möglicher Ziele, die zuvor von einer Nachrichtenagentur der Iranischen Revolutionsgarde verbreitet wurde.
Die VAE und Saudi-Arabien konnten Angriffe auf ihre Gas- und Ölfelder größtenteils abwehren. QatarEnergy meldet jedoch „umfangreiche Schäden“ in Ras Laffan, obwohl ein Brand dort inzwischen unter Kontrolle ist.
In der Nähe der saudi-arabischen Hauptstadt Riad wurden vier Einwohner durch Trümmer einer abgefangenen Rakete verletzt.
Qatar droht dem Iran mit Gegenaktion
Die Regierung Qatars bezeichnet den iranischen Angriff als „direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit“. Das Land droht mit einer Gegenaktion und hat zwei iranische Diplomaten des Landes verwiesen.
Die iranischen Aktionen sind eine Vergeltung für einen früheren Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars. Der iranische Präsident warnte damals laut BBC vor „Konsequenzen, die die ganze Welt erschüttern werden“, sollte sein Land angegriffen werden.
Futures auf den Amsterdamer AEX-Index notierten eine Stunde vor Handelsbeginn rund 1,2 Prozent im Minus. Die Börse bereitet sich damit auf einen roten Tagesstart vor.
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