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Große Tech-Unternehmen und Weltmächte investieren Milliarden in den Raum direkt über uns. Unternehmen wie SpaceX, Amazon und der Chiphersteller Nvidia bauen in rasantem Tempo eine neue Infrastrukturebene im erdnahen Orbit auf.
Das Ergebnis: ein völlig neuer wirtschaftlicher und strategischer Wettbewerb.
Kurz zusammengefasst
- Die Investitionen in die Raumfahrtbranche stiegen 2025 auf über 45 Milliarden US-Dollar.
- Große Akteure planen Hunderttausende neuer Satelliten.
- Experten warnen, dass die aktuellen internationalen Regeln, die für staatliche Akteure geschaffen wurden, nicht mehr ausreichen.
Ein Goldrausch über der Erde
Der Wettlauf um den sogenannten „Low Earth Orbit“ (LEO), also den Bereich bis 2.000 Kilometer über der Erde, hat sich stark beschleunigt. Die Investitionen in die Branche haben sich 2025 nahezu verdoppelt und liegen nun bei über 45 Milliarden US-Dollar, gegenüber 25 Milliarden im Jahr 2024.
Seit 2009 wurden insgesamt bereits mehr als 400 Milliarden US-Dollar in die Raumfahrtwirtschaft investiert.
Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der größte Investor, gefolgt von China. Auch europäische Länder beteiligen sich. Frankreich hat kürzlich 1,35 Milliarden Euro in das Satellitenunternehmen Eutelsat investiert und ist damit größter Anteilseigner geworden.
Experten zufolge wird der Zugang zum Weltraum zu einem ähnlich strategisch wichtigen Gut wie Häfen, Internetkabel oder Energienetze auf der Erde.
Wer baut dieses „Internet im Himmel“?
Vor allem bekannte Tech-Unternehmen treiben die Entwicklung voran. Starlink von SpaceX, dem Unternehmen von Elon Musk, hat bereits mehr als 9.500 Satelliten im Orbit und plant Tausende weitere. Auch Blue Origin von Jeff Bezos will bis 2027 über 5.000 Satelliten betreiben.
Erst heute kündigte Musk an, mit einem neuen Projekt sogar Chips im Weltraum produzieren und Rechenzentren ins All bringen zu wollen.
SpaceXAI + Tesla TERAFAB Project
Goal is a trillion watts of compute/year
Most must necessarily go to space, as US electricity is only 0.5TW https://t.co/hMtg9vNLcw
— Elon Musk (@elonmusk) March 22, 2026
Auch der Chiphersteller Nvidia steigt ein und entwickelt eine Plattform, um künstliche Intelligenz (KI) und Rechenzentren in den Weltraum zu verlagern. Die ambitioniertesten Pläne kommen jedoch aus China, das Anträge für mehr als 200.000 Satelliten in vierzehn verschiedenen Netzwerken eingereicht hat.
Eines ist klar: Die größten Unternehmen der Welt sehen hier eine enorme Chance und sind bereit, Milliarden zu investieren. Vieles deutet darauf hin, dass die Raumfahrtwirtschaft in den kommenden Jahren stark an Bedeutung gewinnen wird.
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