Gino Presti Gino Presti
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Microsoft pumpt 15 Milliarden Euro in KI – Bitcoin-Unternehmen profitieren direkt

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Microsoft führt Gespräche mit dem „Bitcoin-König“ Michael Saylor über Investitionen

Foto: bluestork/Shutterstock

Die Kurse großer Bitcoin-Miner erhielten diese Woche einen kräftigen Schub, obwohl der Bitcoin-Kurs selbst leicht fiel. Der Grund liegt nicht direkt im Kryptomarkt, sondern bei einem Megadeal in der Welt der künstlichen Intelligenz.

Microsoft unterzeichnete einen Vertrag über 17,4 Milliarden Dollar (umgerechnet 15 Milliarden Euro) mit Nebius Group für die Lieferung von Grafikkarten, besser bekannt als GPUs. Anleger sehen hierin neue Chancen für Unternehmen, die über enorme Rechenleistung verfügen, darunter die bekannten Miner.

Bitcoin zwischen Regulierungssignal und Konsolidierung
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KI-Deal setzt Miner ins Rampenlicht

Die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Nebius dreht sich um die Stärkung der Infrastruktur für künstliche Intelligenz. GPUs sind unverzichtbar für das Training von KI-Modellen, da sie gleichzeitig Millionen von Berechnungen durchführen können. Genau das ist auch das, worin Bitcoin-Miner glänzen: riesige Rechenzentren mit leistungsstarken Computern, die kontinuierlich komplexe Berechnungen durchführen.

Anleger strömten daher massenhaft zu Aktien von Mining-Unternehmen. Bitfarms stieg um ganze 22 Prozent und auch Cipher Mining und Hut 8 sahen ihre Kurse um rund 20 Prozent steigen.

Andere Parteien wie Riot Platforms und TeraWulf verzeichneten Gewinne zwischen 10 und 20 Prozent. Auffällig blieb MARA Holdings mit nur 4 Prozent zurück, da sich dieses Unternehmen mehr als eine Art Verwahrungsunternehmen für Bitcoin profiliert anstatt als Anbieter von Rechenleistung. Diese Trennung zwischen traditionellen Minern und neuen Rechenzentrumsstrategien wird für Investoren, die in die Zukunft blicken, immer sichtbarer.

Miner suchen neue Verdienstmodelle

Dass Miner so stark auf KI-Entwicklungen reagieren, ist kein Zufall. Der Sektor steht schon länger unter Druck durch hohe Energiekosten, heftige Konkurrenz und die sogenannten Halbierungen, bei denen sich die Belohnung für das Mining alle vier Jahre halbiert. Während früher der Gewinn hauptsächlich vom Bitcoin-Kurs abhing, suchen Unternehmen nun nach alternativen Einkommensquellen.

Eine interessante Möglichkeit ist die Vermietung ihrer Rechenleistung an große Technologieunternehmen oder der Umbau ihrer Rechenzentren zu vollwertigen KI-Hubs. Der Deal zwischen Nebius und Microsoft unterstreicht, wie wertvoll solche Infrastruktur sein kann.

Für Investoren scheint die Botschaft klar: Miner, die sich an den KI-Trend anpassen können, haben eine bessere Chance zu überleben und zu wachsen, unabhängig von der Bewegung des Bitcoin-Kurses. Die kommenden Jahre werden daher nicht nur durch Bitcoin selbst, sondern auch durch die Rolle der künstlichen Intelligenz bestimmen, welche Miner die Gewinner werden.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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