Gino Presti Gino Presti
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Meta schließt Rekordvertrag über 27 Mrd. $ mit Nebius

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Foto: Aleksey / Shutterstock.com

Der niederländische Cloud-Anbieter Nebius hat einen enormen Vertrag abgeschlossen. Tech-Riese Meta, das Mutterunternehmen hinter Facebook, WhatsApp und Instagram, hat eine Vereinbarung unterzeichnet über den Bezug von 27 Milliarden Dollar an Rechenzentrumskapazität. Dieser Deal zeigt deutlich, wie groß der Hunger nach Rechenleistung ist, die benötigt wird, um die weltweite KI-Revolution am Laufen zu halten.

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Was ist Nebius und warum wählt Meta sie?

Nebius ist ein Unternehmen, das vermietet, was man „Rechenleistung über die Cloud“ nennt. Man kann sich das vorstellen wie das Mieten eines Supercomputers in einem großen Rechenzentrum, um komplexe Aufgaben auszuführen, wie das Training intelligenter Modelle für künstliche Intelligenz (KI). Das Unternehmen ist ein Neustart des ehemaligen russischen Techkonzerns Yandex und hat seinen Hauptsitz heute in den Niederlanden.

Meta befindet sich in einem intensiven Wettbewerb um den Aufbau der besten KI-Technologie. Gründer Mark Zuckerberg investiert Milliarden in den Bau eigener Rechenzentren, doch das reicht nicht aus. Das Unternehmen nutzt daher gerne Neocloud-Anbieter wie Nebius. Das ist ein anderer Begriff für neue, unabhängige Cloud-Unternehmen, die nicht an die großen Tech-Giganten wie Amazon, Google oder Microsoft gebunden sind.

Der Einfluss auf den Techmarkt

Der Deal mit Nebius ist ein wichtiger Bestandteil einer breiteren Strategie von Meta. Zuvor hatte das Unternehmen bereits einen vergleichbaren Vertrag mit dem amerikanischen Unternehmen Coreweave über 14 Milliarden Dollar abgeschlossen. Durch den Einsatz solcher spezialisierten Anbieter behält Meta die Kontrolle, ohne vollständig von seinen größten Konkurrenten abhängig zu sein.

Auch Chipdesigner Nvidia spielt eine entscheidende Rolle in dieser Entwicklung. Nvidia investiert zwei Milliarden Dollar in Nebius, wodurch der Cloud-Anbieter Zugang zu den neuesten KI-Chips erhält. Ab 2027 werden diese leistungsstarken Chips einen Teil der Rechenarbeit für Meta übernehmen.

Diese Vereinbarung zeigt, wie hart der Kampf um KI-Komponenten derzeit ist. Unternehmen wie Meta sind bereit, tief in die Tasche zu greifen und mitunter sogar Schulden aufzunehmen, um ihre Position im KI-Wettbewerb zu festigen. Das Kapital, das Nebius erhält, wird direkt für den Bau neuer Rechenzentren eingesetzt, wie etwa die Anlage, die derzeit in New Jersey (USA) entsteht.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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