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Krypto-Rückblick: Coins gestrichen, Geld weg & Warnung

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Een afbeelding van verschillende aandelen in een box graph met rode en groene blokken en stijgingen en dalingen, rood, groen

Foto: marketlan / Shutterstock.com

Krypto-Anleger waren diese Woche mit harten Maßnahmen konfrontiert. Die große Kryptobörse Binance entfernt sechs Coins von ihrer Plattform, eine Bank hat die Anlagen zweier Deutscher zwangsverkauft wegen ihres Krypto-Besitzes, und ein bekannter Analyst warnt vor einem massiven Kurseinbruch bei Bitcoin (BTC).

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Kurz zusammengefasst

  • Binance entfernt sechs Krypto-Coins, was die Kurse um bis zu 30 Prozent fallen ließ.
  • Eine Bank verkaufte das Portfolio zweier Deutscher zwangsweise wegen ihres Krypto-Besitzes. Der Schaden: 29.000 Euro.
  • Ein Bloomberg-Analyst warnt, dass der Bitcoin-Kurs auf 10.000 Dollar einbrechen könnte.

Große Kryptobörse streicht sechs Coins

Binance, die größte Kryptobörse der Welt, entfernt ab dem 23. April sechs Krypto-Coins von ihrer Plattform. Dabei handelt es sich um Beefy.Finance, FunToken, FIO Protocol, Orchid, Measurable Data Token und Wanchain.

Die Ankündigung hat unmittelbare Folgen für den Wert dieser Coins. Der Kurs von Beefy.Finance ist bereits um rund 30 Prozent gefallen. Die anderen fünf Coins verloren 20 bis 25 Prozent ihres Wertes.

Laut Binance ist die Entscheidung Teil einer Routineprüfung, bei der unter anderem die Netzwerkaktivität und der Einsatz des Teams hinter einem Projekt bewertet werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Entscheidung von Binance solche Kursrückgänge verursacht. Im vergangenen Monat entfernte die Börse acht weitere Krypto-Coins, woraufhin der Wert eines davon, IDEX, um 33 Prozent einbrach.

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Bank verkauft Anlagen wegen Krypto-Besitz

Zwei deutsche Anleger waren mit der strengen Politik der Saxo Bank konfrontiert. Die Bank schloss ihre Konten und verkaufte alle ihre Anlagen. Der Grund: Die Kunden investierten auch in Krypto, was die Bank als „hohes Risiko“ einstuft.

Durch den Zwangsverkauf erlitten die Anleger einen Schaden von 29.000 Euro. Sie mussten ihr Portfolio später zu höheren Preisen zurückkaufen.

Das Beschwerdeninstitut Kifid urteilte, dass beide Parteien teilweise verantwortlich sind. Der Vermögensverwalter der Kunden reichte Dokumente zu spät ein, während die Saxo Bank über die Fristen unklar war. Die Bank muss den Geschädigten nun 15.000 Euro Schadensersatz zahlen.

Analyst prognostiziert Einbruch beim Bitcoin-Kurs

Als wäre das nicht genug, hängt eine dunkle Wolke über dem gesamten Kryptomarkt. Bloomberg-Analyst Mike McGlone prognostiziert, dass der Bitcoin-Kurs auf 10.000 Dollar einbrechen könnte. Beim aktuellen Kurs von rund 70.000 Dollar entspräche das einem Rückgang von über 85 Prozent.

„Ich sehe einen Sturm aufziehen, und es ist meine Pflicht, davor zu warnen“, so McGlone.

McGlone nennt zwei Ursachen für seine pessimistische Prognose. Erstens ist die Ära der wirtschaftlichen Stützungsmaßnahmen aus der Corona-Zeit vorbei. Zweitens bewegt sich Bitcoin durch den Aufkommen von Börsenfonds (ETFs) zunehmend im Gleichschritt mit dem Aktienmarkt.

Laut McGlone ist seine Prognose hinfällig, wenn Bitcoin es schafft, stabil über 75.000 Dollar zu bleiben.

Die Ereignisse bei Binance und der Saxo Bank, kombiniert mit der Warnung des Analysten, unterstreichen einen Trend: Die Kryptowelt wird zunehmend direkt von den Regeln und Ansichten traditioneller Finanzinstitute beeinflusst.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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