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Goldpreis fällt so stark wie seit 15 Jahren nicht wegen Krieg und Zinsen

Bitcoin-BTC
Goldpreis fällt so stark wie seit 15 Jahren nicht wegen Krieg und Zinsen

Foto: allstars/Shutterstock

Der Goldpreis hat seine schlechteste Woche seit über fünfzehn Jahren hinter sich. Der Rückgang ist eine Folge der Spannungen im Nahen Osten und der Erwartung, dass die US-Zinsen hoch bleiben. Bitcoin (BTC) entwickelte sich im selben Zeitraum genau entgegengesetzt und legte an Wert zu.

Kurz zusammengefasst

  • Der Goldpreis fiel um 11 Prozent auf 4.488 US-Dollar pro Unze – der größte wöchentliche Rückgang seit 1983.
  • Ursachen: der Konflikt mit Iran und die Erwartung, dass die US-Notenbank die Zinsen nicht senkt.
  • Bitcoin reagiert anders: Die Kryptowährung ist seit Beginn des Konflikts um mehr als 11 Prozent gestiegen.
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Historischer Schlag für Gold

Die Woche vom 16. bis 20. März war ein Tiefpunkt für Gold. Den Daten zufolge ist der wöchentliche Rückgang von 11 Prozent der größte seit 2011. Allein am Freitag verlor Gold 3,5 Prozent seines Wertes.

Seit Ende Februar ist der Goldpreis bereits um mehr als 15 Prozent gefallen. Ende Januar erreichte der Wert noch einen Höchststand von rund 5.500 US-Dollar pro Unze. Der starke Rückgang stellt den Status von Gold als „sicherer Hafen“ für Anleger infrage.

Zwei Ursachen: Krieg und Zinsen

Die Unruhe an den Märkten hängt eng mit dem Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran zusammen, der am 28. Februar begann. Der Krieg stört die globale Ölversorgung, wodurch die Angst vor einer Energiekrise wächst.

Laut der US-Notenbank, der Federal Reserve, können höhere Energiepreise die Inflation kurzfristig weiter anheizen.

Zudem erwartet der Markt, dass die Federal Reserve die Zinsen in diesem Jahr nicht senken wird. Höhere Zinsen machen Anlagen, die tatsächlich Zinsen abwerfen – wie Staatsanleihen – attraktiver. Gold wirft weder Zinsen noch Dividenden ab und wird dadurch weniger interessant.

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Bitcoin reagiert völlig anders

Während Gold schwere Verluste erleidet, verhält sich Bitcoin genau gegenteilig. Seit Beginn des Konflikts in Iran ist der Wert um mehr als 11,6 Prozent gestiegen.

In den vergangenen zwölf Monaten schnitt Gold hingegen besser ab, mit einem Anstieg von 48,5 Prozent gegenüber einem Verlust von 16,5 Prozent bei Bitcoin.

Die aktuelle Situation zeigt jedoch, dass sich dies möglicherweise ändert. Bereits heute berichteten wir, dass sich Bitcoin möglicherweise auf eine ernsthafte Aufholbewegung vorbereitet.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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