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Weniger arbeiten ohne finanzielle Einbußen – für viele Menschen klingt das wie ein Traum. Doch ist es realistisch? Und was bringt es wirklich?
Eine britisch-amerikanische Studie zeigt nun, dass eine Vier-Tage-Woche nicht nur umsetzbar ist, sondern auch messbare Vorteile für Mitarbeitende und Unternehmen bringt. Ohne Gehaltsverzicht wurden Beschäftigte zufriedener, gesünder – und produktiver.
Gesünder und glücklicher durch kürzere Arbeitswoche
An der Studie nahmen fast 3.000 Mitarbeitende aus 140 Unternehmen verschiedener Branchen teil. Über ein halbes Jahr arbeiteten sie nur noch vier Tage pro Woche – bei gleichbleibendem Gehalt.
Vor dem Start mussten die Arbeitsabläufe verschlankt werden: weniger Meetings, klarere Prioritäten, höhere Effizienz. Danach wurde die Wochenarbeitszeit entsprechend reduziert. Das Ergebnis: durchweg positiv. Die Beschäftigten berichteten von höherem Wohlbefinden, mehr Energie und einer besseren Work-Life-Balance.
Auch aus Sicht der Arbeitgeber war das Modell ein Erfolg: Die Krankmeldungen gingen zurück, die Zufriedenheit im Team stieg, und die Mitarbeiterbindung nahm deutlich zu.
Neben den psychologischen Effekten zeigte sich auch ein positiver Einfluss auf die körperliche Gesundheit. Viele Teilnehmer kamen ausgeruhter zur Arbeit – was laut den Forschenden mit verbessertem Schlaf- und Essverhalten zusammenhängt.
In nahezu allen Bereichen wirkte sich die Vier-Tage-Woche positiv auf das Wohlbefinden aus. Und: Weniger Beschäftigte dachten darüber nach, ihren Job zu kündigen.
Die Arbeitswoche – eine Geschichte im Wandel
So modern die Idee einer Vier-Tage-Woche auch klingt – sie ist Teil einer langen historischen Entwicklung. Noch bis ins späte 19. Jahrhundert waren Sechs- oder sogar Sieben-Tage-Wochen mit 60 bis 80 Stunden die Norm.
Erst durch den Druck von Arbeiterbewegungen und Gewerkschaften – unterstützt durch sozialistische und später auch sozialdemokratische Parteien – wurde die Arbeitszeit systematisch reduziert.
In den 1960er- und 70er-Jahren verkürzte sich die Wochenarbeitszeit weiter, teils ohne Gehaltseinbußen, dank steigender Produktivität und politischer Forderungen. Doch mit dem Aufstieg neoliberaler Politik unter Reagan und Thatcher sowie einem flexibleren Arbeitsmarkt drehte sich dieser Trend ab den 1980er-Jahren teilweise wieder um.
Die Entwicklung der Arbeitswoche war also nie statisch – und auch künftig sind Änderungen denkbar. In skandinavischen Ländern wird bereits über Sechs-Stunden-Tage oder Vier-Tage-Wochen diskutiert.
In einer Zeit, in der Themen wie mentale Gesundheit, Mitarbeiterbindung und Work-Life-Balance immer wichtiger werden, könnte die Verkürzung der Arbeitswoche ein entscheidender Schritt in Richtung eines nachhaltigeren Arbeitsmodells sein.
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